Benimm-Ratgeber

Viele Verrichtungen des täglichen Lebens unterliegen Regeln, zum Teil sogar ungeschriebenen, die nur auf Konventionen beruhen. Nicht immer kennt man diese Verhaltensmaßgaben und kommt deshalb in Situationen, die unangenehm sind. Eine Möglichkeit, sich mit den Regeln vertraut zu machen und so in Zukunft weitere Zwickmühlen zu vermeiden, bieten Benimm-Ratgeber, auch Knigge Kurs genannt. Diese sind inzwischen für sehr viele Bereiche des Lebens erschienen, unter anderem in Bezug auf die richtigen Tischmanieren, für Vorstellungsgespräche und für das Verhalten im Internet. Je nach Herausgeber übermitteln die Benimm-Ratgeber eher Richtlinien zum korrekten Verhalten oder stellen deutlich Regeln auf, die als unbedingt einzuhalten aufzufassen sind.

Wer nach einem Ratgeber sucht, sollte sich im Voraus überlegen, welchen Nutzen er daraus ziehen möchte. Sollen zum Beispiel korrekte Umgangsformen für das anstehende Geschäftsessen unbekannt sein, lohnt ein kurzer Abriss über die wichtigsten Regeln. Ein umfangreiches Werk schafft hier möglicherweise mehr Unklarheiten als das es weiter hilft. Für die Vorbereitung auf das erste Vorstellungsgespräch dagegen ist es vielleicht ratsam, einen ausführlichen Benimm-Ratgeber anzuschaffen, der nicht allein auf die Situation des Gesprächs eingeht, sondern darüber hinaus auch hinsichtlich der angemessenen Kleidung weiterhilft und informiert, welche Klauseln in einem Arbeitsvertrag zulässig sind und welche nicht.

Viele Ratgeber werden nicht nur als Bücher angeboten, sondern auch zum hören auf CD oder sogar als interaktives Lernprogramm für den PC. Welches Medium letztlich das Gewählte ist, unterliegt in erster Linie den persönlichen Vorlieben. Oftmals sollte jedoch bedacht werden, dass die meisten Menschen etwas Gelesenes besser behalten als etwas Gehörtes. Ein interaktives Lernsystem dagegen kann durchaus einen guten Effekt erzielen, solange es für das behandelte Thema geeignet ist. Ein Bewerbungsgespräch ist sehr von den Menschen abhängig und wird nicht unwesentlich durch Sympathien beeinflusst. Deshalb kann eine Lerneinheit im Sinn von richtig und falsch nicht unbedingt bei der Vorbereitung helfen. In Bezug auf Tischmanieren, die durchaus in die Kategorien „Richtig” und „Falsch” einzuordnen sind, stellt ein solches Lernprogramm durchaus eine Alternative zum Buch dar.

jetzt kommentieren? 05. Juni 2012

Die unordentlichen Studenten

Wenn man hört, dass jemand studiert und somit irgendwann mal ein Akademiker sein wird, dann geht man eigentlich davon aus, dass derjenige sich auch gut benehmen kann. Doch man wird in den Einrichtungen der Universitäten ständig eines besseren belehrt. Die Aufenthaltsräume von universitären Bibliotheken und diversen Fachschaften sehen leider nicht danach aus, als wenn sich überhaupt irgendein Student richtig verhalten könnte. Augenscheinlich stellt es die Studenten schon vor ein unüberwindbares Hindernis, die Spuren einer Essenspause ordentlich zu beseitigen. Auf den Tischen liegen leere Kaffeebecher und unzählige Tüten von bekannten Fastfood Restaurants. Es sollte doch für einen jungen Menschen von Anfang 20 möglich sein, wenn man etwas gegessen hat, die leeren Tüten und Behälter in die aufgestellten Mülleimer zu befördern. Aber leider scheint dem nicht so zu sein. Es reicht schon, wenn man sich an einem Wochenende sich einen solchen Aufenthaltsraum begibt und sich die Tische anschaut. Dann sieht es nämlich nicht so aus, als wenn dort angehende Akademiker lernen und forschen würden. Sondern es gleicht vielmehr einer Müllhalde. Der einzige Unterschied zu einer Müllhalde ist, dass es noch nicht so stinkt wie dort. Der Müll liegt auf den Tischen, den Stühlen und sogar auf den Böden. Da fragt man sich doch allen ernstes, was diese Akademiker eigentlich so können. Vielleicht können sie einem betriebswirtschaftliche Abläufe erklären oder den Ursprung der Erde, aber sicherlich nicht wie man seinen Dreck richtig beseitigt. Da stellt sich dann doch die Frage, ob diese Menschen überhaupt richtig mit Messer und Gabel essen können bzw. wissen was der Sinn eines Mülleimers ist. Somit sollte man darüber nachdenken, ob man an den Universitäten nicht einen Benimm-Kurs für Studenten anbietet. Hier könnten die Studenten den richtigen Umgang mit ihrem selbst produzierten Müll lernen. Schließlich sollen Akademiker nicht nur Dienstleistungen für andere anbieten, sondern auch selbst ein Vorbild sein. Und das beginnt schon mit dem richtigen Umgang des Mülls.

jetzt kommentieren? 01. Juni 2012

Benimm-Ratgeber für den Mann von Welt



In den Medien wird der Mann der heutigen Zeit ganz klar als berufliche erfolgreich, sportlich, smart und charmant und vor allem als liebevoller Partner dargestellt. Damit einher geht ein großer Druck auf den durchschnittlichen Mann, der sich -ähnlich wie Frauen an den Models- an diesem Bild misst. Kaum einer schafft es, diesem gerecht zu werden, denn damit ist eine Unmenge an Zeit, Geld und Energie verbunden. Viele Autoren haben sich des männlichen Dilemmas angenommen und versuchen, auf wenigen Seiten Anregungen dafür zu geben, wie sich viele dieser Aspekte im Alltag umsetzen lassen. Die Benimm-Ratgeber strotzen dabei vor guten Tipps, die sicherlich nicht alle befolgt werden können.

Ein Mann, der sich für den Erwerb eines solchen Buchs entscheidet, sollte bereits vorher für sich selbst festlegen, welchen Schwerpunkt der Benimm-Ratgeber haben sollte. Eine große Masse der Werke setzt sich in erster Linie mit dem Erfolg im Beruf auseinander, lässt dafür jedoch das private Umfeld gänzlich außer Acht. Wer einen Ratgeber haben möchte, der alles abdeckt, muss sich gut umsehen. Es gibt einige sehr gute Ausgaben, die sich auf die  grundlegenden Punkte konzentrieren und alle Lebensbereiche aufgreifen. Diese sind meist kurz gefasst und sehr präzise. In einem Benimm-Ratgeber findet der Mann Anregungen, wie er seiner Partnerin zeigen kann, was sie ihm bedeutet, ohne dass er ihr große Geschenke machen muss. Auf der anderen Seite jedoch werden auch Richtlinien für ein korrektes Auftreten im beruflichen Umfeld aufgestellt. Ganz klar geht aus diesen Büchern hervor, dass es keineswegs einfach ist, die Balance zwischen einem erfüllten Privat- und einem erfolgreichen Berufsleben zu halten und dass dafür in der Tat sehr viel Zeit und Energie aufgebracht werden müssen. Am Ende jedoch wird die Arbeit dadurch gelohnt, dass beide Teile des Lebens harmonieren und dass es ohne weiteres möglich ist, Partner oder auch Beruf für eine gewisse Zeit einmal etwas zu vernachlässigen. Benimm-Ratgeber für den Mann schaffen dabei Anreize, legen aber keinen genauen Plan vor. Welche Punkte er umsetzen möchte, kann dann jeder für sich selbst entscheiden.

Falls ihr Anregungen bzw. Tipps für ein Lehrwerk dieser Art habt, so gebt gerne Bescheid!

jetzt kommentieren? 31. Mai 2012

Erfolgsfaktor Knigge!



Gerade jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise stehen Knigge-Kurse hoch im Kurs. Denn neben der fachlichen Kompetenz dürfen gute Umgangsformen und ein souveränes Auftreten im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag nicht unterschätzt werden. Die besten Aussichten auf Erfolg haben diejenigen, die sich durch Stilsicherheit und gutes Benehmen von anderen abheben und positiv hervorstechen. Daher gilt: Knigge ist Differenzierungs- und Erfolgsstrategie!

Aventius Consulting setzt sich kontrovers mit den neuen Entwicklungen, Ideen und Fragestellungen solcher zeitgemäßer Umgangsformen auseinander. Es hat es sich zum Ziel gesetzt, allen, die gesellschaftlich und beruflich mehr erreichen wollen den nötigen Feinschliff für einen souveränen Auftritt auf dem beruflichen und gesellschaftlichen Parkett zu verschaffen: Neben den „traditionellen” Business-, Gesellschafts- und Kinder-Kniggekursen umfasst das vielfältige Angebot der Aventius-Consulting u.a. Seminare zu Rhetorik und Kommunikation, zu Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement sowie zu Verkaufsstrategien. Gezielt eingesetzte Verhaltensnormen und -formen werden hier von renommierten Coaching-Trainern nach dem Prinzip Learnig-by-doing auf strukturierte Art dargestellt.

Die Seminare werden für alle, die durch Stil und Takt ihre Persönlichkeit abrunden und beruflich wie gesellschaftlich erfolgreich sein wollen, sehr vielversprechend sein.

jetzt kommentieren? 23. Juli 2009

Als Student jobben: So vermeidet man Ärger und Missverständnisse

Welcher Student kennt das nicht? Die Studiengebühren sind fällig, der Vermieter will endlich sein Geld, die (wieder mal viel zu hohe) Stromrechnung muss beglichen werden, außerdem will man in den Semesterferien ja auch noch ein paar Wochen in Urlaub fahren. Was tut der angehende Akademiker, der keinen reichen Vater oder wohlhabende Oma hat, in einer solchen Situation? Richtig, er besorgt sich einen Job. Irgendeinen, egal, was für Tätigkeiten er beinhaltet. Wichtig ist nur, dass er Geld einbringt.

Eins ist allerdings auch klar: Ein Zuckerschlecken sind solche Studentenjobs häufig nicht. Vor allem dann nicht, wenn der angehende Rechtsanwalt, Zahnarzt oder Systemberater sich eine Tätigkeit ausgesucht hat, bei der er in erster Linie mit gewerblichen Mitarbeitern zu tun hat und möglicherweise der einzige Student ist. Wie sich verhalten in einer solchen Situation?

Wichtig ist zunächst einmal, dass man den anderen achtet. Nur, weil man das Privileg hat, selber einmal weitaus mehr zu verdienen als seine Kollegen, hat man kein Recht, auf sie herabzusehen. Gleichzeitig sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Neuen gut aufzunehmen und nicht sein Mütchen an ihm zu kühlen. Geschieht letzteres nicht, sollte man nicht verzweifeln. Die direkte Frage, womit der andere sein Verhalten rechtfertige, wirkt häufig schon Wunder. Auch der Hinweis, dass man ihm Arbeit abnehme, ist absolut angebracht. Schließlich kann man auch darauf hinweisen, dass man in kurzer Zeit wieder weg sei und keinerlei Konkurrenz darstelle.

Es ist nicht notwendig, aufrichtig zu sein, wenn die Frage nach dem Studienfach kommt. Die Antwort „Politikwissenschaft” ist zwar ehrlich, wird in aller Regel aber Diskussionen auslösen. Am besten ist es, eine Disziplin zu nennen, die zu keinen Kontroversen Anlass bietet und gleichzeitig von solcher Natur ist, dass es für den Laien schwer ist, konkrete Fragen (die man dann natürlich nicht beantworten kann) zu stellen. Chemieingenieurwesen oder Mathematik bieten sich da an.

jetzt kommentieren? 21. Juli 2009

Das Leben einfacher gestalten

Wenn man auf einer Feier eingeladen ist und dort auf Menschen treffen wird, die einen nicht so gut kennen, dann sollte man sich immer von seiner besten Seite zeigen. Doch wie macht man dies? Tja vielen Menschen ist diese Gabe einfach von Geburt aus mitgegeben worden. Andere müssen durch die harte Schule des Lebens gehen und erst nach einem steinigen Weg voller Fehler lernen sie wie man sich richtig zu verhalten hat.

Doch man kann es auch einfacher haben. Natürlich lernt man am Besten aus den Fehlern die man selber auch gemacht hat.

Allerdings sollte man auch immer versuchen Fehler zu vermeiden, zumindest wenn man weiß, dass man welche machen könnte.

So kann man Benimm Kurse machen, wenn man weiß, dass man im Umgang mit Menschen zu viele Fehler macht. Denn wenn man in diesem Bereich Fehler macht, dann wirken diese sich lang anhaltend aus. Sie können einem das Leben schwer machen. Man schließt von einem Verhaltensfehler einer Person immer sofort auf den Charakter.

In Benimm Kurse lernt man den Umgang mit Menschen. Egal ob dies beim Essen ist oder auf einer ganz gemütlichen Gartenparty. Für jede Gelegenheit gibt es verschiedene Gesellschaftliche Regeln, die man einhalten sollte.

Natürlich sind gute Manieren am wichtigsten im Umgang mit Geschäftskunden oder generell im Berufsleben. Aber auch im privaten Bereich kann es wichtig sein, denn auch gegenüber seinen besten Freunden sollte man manche guten Regeln an den Tag legen.

Schließlich will man es sich nicht mit seinen Freunden verscherzen.

Wenn man also das Gefühl hat, dass man nicht ganz fit ist im Umgang mit fremden Leuten, dann lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei einem Benimm Kurs.

Benimm Kurse erklären warum man welches Verhalten an den Tag legen sollte und dieses Wissen muss man dann bei Rollenspielen einüben. Auf diese Weise kann man die richtigen Verhaltensweisen am Besten verinnerlichen.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2009

Als Zuschauer bei einem American Football Spiel

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nie von American Football gehört hätte, jene - für Deutsche in der Regel völlig unverständliche - Mischung aus Fußball und Rugby, die in den USA so beliebt ist wie keine zweite Sportart und jedes Wochenende Millionen in die Stadien lockt und Abermillionen vor den Bildschirm. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine Reihe von Ligen und Vereinen, und wer Lust hat, sich ein Spiel anzuschauen, braucht in der Regel nicht allzu weit zu fahren, irgendwo in der Nähe seines Heimatortes wird es schon einen Footballclub geben.

Für eins braucht man sich nicht zu schämen: Wenn man nur wenig oder sogar gar nichts von der Materie versteht. So geht es nämlich vielen Zuschauern, um nicht zu sagen: Den Allermeisten. Es ist daher überhaupt kein Problem, sich als absoluter Laie zu outen und sich erst einmal die Spielregeln erklären zu lassen. Die Footballfans und Vereinsoffiziellen sind in aller Regel nur allzu gerne bereit, Neulinge in ihr Spiel einzuführen.

Eine Sache wird allerdings nicht so gerne gesehen: Wenn Zuschauer meinen, sie müssten sich echauffieren und über das Spiel lustig machen. Wer meint, das tun zu müssen, sollte sich alleine ein Spiel zuhause im Fernsehen anschauen, aber nicht ins Stadion gehen. Tatsache ist: Die meisten, die sich betont negativ äußern, versuchen nur, damit ihre Inkompetenz und Unsicherheit zu vertuschen, ihre Unsicherheit dahingehend, dass sie das Spiel nicht verstehen, während die Zuschauer um sie herum vor Begeisterung jubeln und Abermillionen von Amerikanern jedes Wochenende jede Begegnung bis ins kleinste Detail auseinander pflücken und analysieren.

Und noch etwas sollte man bzw. frau nicht tun: Sich über die Cheerleader aufregen. Die gehören nun mal zu einem American Footballspiel dazu, so wie Bratwurst und Bier zu einem Fußballspiel in Deutschland. Wenn man als überzeugte Feministin die Cheerleader Performances nicht mag, dann sollte man dem Football besser fern bleiben.

jetzt kommentieren? 15. Juli 2009

Wie verhält man sich Call Center Mitarbeitern gegenüber richtig?

Wer kennt das nicht? Man versucht, eine Firma, eine Organisation, einen Vertragspartner, etc. zu erreichen, und wo landet man? In einem Call Center. Häufig ist es dann so, dass der Herr bzw. - häufiger - die Dame, den/die man in der Leitung hat, von der Materie vergleichsweise wenig versteht und einem die gewünschte Information schuldig bleibt.

Was tun in einer solchen Situation?

Auch wenn es manchmal schwierig fällt: Man sollte seinen Ärger, auch wenn er in der Sache gerechtfertigt ist, niemals an dem Menschen am anderen Ende der Leitung auslassen. Der kann nämlich für gewöhnlich überhaupt nichts für die Situation, der ist nur das schwächste Glied in der Kette. Wie man an die gewünschte Information herankommt, ist eine zweite Sache; Tatsache ist, dass es nichts bringt und darüber hinaus allen Benimmregeln widerspricht, wenn man sein Mütchen an dem Callcentermitarbeiter kühlt.

Möchte man sich über die Sache an sich beschweren, sollte man jedoch nicht zögern, dies zu tun. Wichtig ist es, dabei stets sachlich zu bleiben und dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung deutlich zu machen, dass man sich in keinster Weise über ihn beschwert, sondern über die Situation als solche.

Was man sich allerdings nicht gefallen zu lassen braucht, ist unverschämtes Verhalten von Seiten des Callcentermitarbeiters. Letzterer hat einen Job, der in der Regel alles andere als gut bezahlt und ziemlich stressig ist und in dem er fast ununterbrochen mit Menschen konfrontiert wird, die unzufrieden sind, sich geärgert haben, eine Beschwerde loswerden wollen, etc. Nur gibt ihm das nicht das Recht, seinen Frust an seinen Kunden abzureagieren.

Im Endeffekt sitzen beide, Mitarbeiter und Kunde, im gleichen Boot. Beide sind auf das Goodwill und das Verständnis des anderen angewiesen, und Goodwill und Verständnis zeigen wäre das, was der Freiherr von Knigge verlangt hätte, wenn denn zu seiner Zeit Callcenter schon bekannt gewesen wären.

jetzt kommentieren? 14. Juli 2009

So verhält man sich in den USA am Arbeitsplatz

Die meisten Deutschen können zurecht behaupten, sie wüssten, wie man sich hierzulande am Arbeitsplatz verhält.  Was die meisten Deutschen nicht von sich behaupten können, ist, dass sie allzu viel über die USA wüssten. Das denken sie zwar, schließlich gucken sie regelmäßig amerikanische TV-Serien und Spielfilme, aber was dort gezeigt wird, hat in der Regel mit der Lebenswirklichkeit der meisten US-Bürger herzlich wenig zu tun. Tatsache ist, dass das Wissen über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hierzulande häufig nur schwach und rudimentär ausgeprägt ist; und wenn es ums richtige Verhalten am amerikanischen Arbeitsplatz geht, dann ist das Wissen häufig gleich Null.

Genau wie in Deutschland prallen auch in Amerika Extreme aufeinander. Die Deutschen sind für ihre Autoritätsgläubigkeit bekannt; gleichzeitig gibt es eine Menge Gesetze, die den Arbeitnehmer schützen. In den USA ist es umgekehrt; der Autoritätsglaube der Amerikaner hält sich in Grenzen, gleichzeitig jedoch wird das Prinzip der Vertragsfreiheit hochgehalten, das heißt, was auch immer der Arbeitnehmer unterschreibt, ist gültig (wobei es dafür natürlich Ausnahmen gibt, aber Fakt ist, dass man als Arbeitnehmer in den USA mehr Rechte abtreten kann, als das in Deutschland der Fall ist). Man muss sich daher damit abfinden, dass der amerikanische Arbeitsvertrag stärker ins Privatleben eingreift als der deutsche (einem beispielsweise das Rauchen verbietet, und zwar sogar in seiner Freizeit).

Was die Kleidung anbelangt, sind die Amerikaner wie zum Beispiel der leider bereits verstorbene Bob Ross lässiger als wir, können aber auch extrem formell sein. Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich; am besten ist, wenn man das auf der Stelle beim Einstellungsgespräch klärt.

Ganz lässig und unkompliziert gehen die Amerikaner mit der Anrede um. Da heißt es nicht „Mrs. Miller” oder „Mr. Vice President”, sondern „Linda” oder „Bob”. Man darf sich also niemals auf den Schlips getreten fühlen, wenn man mit dem Vornamen angeredet wird, auch wenn man bedeutend älter als sein Gegenüber ist.

jetzt kommentieren? 13. Juli 2009

So sollte man sich als Hundebesitzer verhalten

Er ist des Menschen bester Freund: Der Hund. So mancher liebt ihn mehr als seinen Ehepartner, mehr als alles andere auf der Welt. Ob das ganz normal ist, sei dahingestellt, ist aber für uns hier egal. Was der Einzelne für ein Verhältnis zu seinem Hund hat, muss er mit sich selbst ausmachen. Wichtig ist nur, dass die Liebe zu seinem Tier nicht dahin führt, dass andere Menschen davon beeinträchtig werden. Damit, also mit dem korrekten Verhalten von Hund und Herrchen gegenüber anderen Menschen, wollen wir uns hier befassen.

Ganz wichtig ist es, zu akzeptieren, und wenn es noch so schwer fällt, dass andere Menschen sich von einem Hund möglicherweise beeinträchtigt fühlen. Das bedeutet, der Hund sollte an der Leine geführt werden oder aber muss so erzogen sein, dass er auf der Stelle auf ein Signal seines Herrn reagiert. Zu rufen, „der ist ja ganz harmlos”, während sich das Tier freudig kläffend auf einen gerade zufällig vorbeikommenden Passanten stürzt, ist zum einen unverschämt, kann zum anderen auch zu einer Anzeige führen.

Wichtig ist auch, dass man die Leute davor warnt, den Hund nicht anzufassen oder es ihnen klipp und klar erlaubt. Auf die Frage, „darf ich ihn streicheln oder beißt er?”, mit „bisher hat er´s noch nicht getan”, zu antworten, gehört sich einfach nicht, führt unter Umständen auch dazu, dass Leute Hunden gegenüber weniger freundlich und tolerant eingestellt sind, und das zu provozieren ist gegenüber anderen Hundebesitzern extrem unsolidarisch.

Noch etwas gibt es, was viele Hundebesitzer für völlig normal, andere Menschen aber häufig als störend empfinden: Anhaltendes, lautes Kläffen des Hundes. Für viele stellt so ein Bellen eine Bedrohung dar, und das sollte man als Hundebesitzer akzeptieren.

Im Allgemeinen gilt: Am Verhalten des Hundes erkennt man, was für ein Mensch sein Herrchen ist.

jetzt kommentieren? 08. Juli 2009

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