Benimm Kurse im Fernsehen

Die Branche mit dem guten Benehmen boomt wie seit Jahren nicht mehr. Egal wo man hinschaut, überall wird über Tischkultur und gute Manieren gesprochen. Man hat die Möglichkeit im Internet seine vorhandenen Manieren durch einen Benimm Test feststellen zu lassen. Auch kann man im Internet viele Anbieter von Benimm Kursen finden. Meist finden solche Benimm Kurse in größeren Städten oder sehr guten Hotels statt. Zu diesen Kursen muss man sich einfach anmelden und dann werden die Standards des guten Benehmens an einem Tag oder in einer Wochenendveranstaltung beigebracht.

Auch im Fernsehen kann man immer mehr feststellen, dass das gute Benehmen ein neuer Trend geworden ist. Verschiedene Privatsender strahlen Doku - Soaps aus, in denen den Teilnehmern die richtige Stiletikette verleiht wird. Meist werden dafür Menschen gecastet, die nicht mal in der Lage sind mit geschlossenem Mund zu essen. Durch professionelle Coaches wird das richtige Benehmen beigebracht. In diesen Sendungen gehören aber nicht nur das richtige Benehmen bei Tisch zum guten Benehmen, sondern auch die richtige Körperhaltung, das richtige Artikulieren und auch die passende Kleiderzusammenstellung. Diese Sendungen dienen den Zuschauern nicht nur zur Unterhaltung, sondern man könnte sie im weitesten Sinne auch schon als Benimm Kurse bezeichnen. Schließlich lernen die Zuschauer auch durch das Zuschauen, was sich gehört und was nicht.

Es lässt sich natürlich auch nicht abstreiten, dass das erste Präsentieren der noch nicht richtig „geformten“ Teilnehmer der Sendungen bei den Zuschauern zu lautem Lachen führen kann. Man könnte sogar sagen, dass die schlechten Verhaltensweisen der Teilnehmer erstmal so richtig vorgeführt werden. Allerdings hat man so Benimm Kurse nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Millionen Zuschauer vor dem Fernsehen.

Somit dienen solche Doku – Soaps auch der Weitergabe von guten Manieren und allem was dazu gehört. Vielleicht werden die Sendungen so erfolgreich sein, dass die Zahl der Menschen mit schlechten Manieren in der nächsten Zeit deutlich zurückgeht. Wünschenswert wäre es.

jetzt kommentieren? 05. Juli 2009

So verhält man sich als Passagier auf einem Frachtschiff

Kreuzfahrtreisen werden immer beliebter. Was früher den Reichen und Mächtigen dieser Welt vorbehalten war, ist heutzutage auch für Otto Normalbürger ein erschwingliches Vergnügen. Dass man auf Kreuzfahrtschiffen ein bestimmtes Maß an Etikette einhalten muss, ist dabei jedem Reisenden klar. Für einige ist das lästige, aber unumgängliche Pflicht, andere genießen es geradezu und schwelgen in Vornehmheit und Eleganz.

Es gibt aber auch Menschen, die zwar gerne eine Schiffsreise unternehmen möchten, die mit einer Kreuzfahrt jedoch nur wenig anfangen können - nicht zuletzt, weil sie die Etikette nicht mögen. Für solche Leute bietet sich die Reise auf einem Frachter an - den Prunk und den Glanz eines Kreuzfahrtschiffes findet man hier nicht, dafür aber realistisches Seemannsleben pur.

Auf einem Handelsschiff geht es natürlich weniger förmlich zu als auf einem Kreuzfahrer, schließlich fährt das Schiff nicht zum Vergnügen seiner Passagiere übers Meer. Eins aber steht fest: Auch als Passagier auf einem solchen Schiff hat man sich an bestimmte Regeln zu halten, schließlich verbringt die Besatzung eine lange Zeit auf ihrem Kahn, ohne zwischendurch nach Hause zu kommen, als Mitfahrer befindet man sich also für eine geraume Zeit gleichzeitig am Arbeitsplatz und am Wohnort der Crew.

Ganz wichtig ist es, die Leute nicht bei der Arbeit zu stören. Kapitän und Besatzung lassen einen nur zu gerne zuschauen - wenn es jedoch mal nicht geht, sollte man dies ohne Murren akzeptieren.

Der Komfort an Bord moderner Schiffe ist hoch, ein Luxusschiff ist so ein Handelsschiff jedoch nicht. Das muss einem vor Antritt der Reise klar werden - nichts ist nervenaufreibender als ein ewig meckernder und sich beschwerender Passagier.

Alkohol ist okay - sich betrinken ist ein absolutes Tabu. Aus Sicherheitsgründen, und weil man sich ein Recht herausnehmen würde, das die Mitglieder der Besatzung nicht haben.

Und schließlich sollte man niemals mit seinem Geld prahlen. Die ausländischen Seeleute verdienen häufig nicht mehr als tausend Dollar im Monat; es gehört sich nicht, ihnen den eigenen - relativen - Reichtum unter die Nase zu reiben.

jetzt kommentieren? 02. Juli 2009

So verhält man sich in der Mensa



Wer jemals einen Fuß in eine Universität gesetzt hat, wird dies schon einmal gesehen haben: Studenten, die über das Mensaessen meckern. Nun, Tatsache ist, dass das Essen in den Mensen dieser Republik früher alles andere als besonders schmackhaft war, dass es in Bezug auf Geschmack, Nahrhaftigkeit, Aussehen, etc. beinahe jeden Wunsch offen ließ. Aber Tatsache ist auch, dass sich in den letzten Jahren vieles geändert hat, und zwar zum Guten. Mensen sind heutzutage in aller Regel keine Abfüllstationen mehr, wo mehr oder weniger finanzschwache Studenten nach dem Durchlaufprinzip abgefüttert werden, bzw. nach dem Prinzip: Wer Magenkrämpfe kriegt, der gibt ein gutes Versuchskaninchen für den Herrn Chefarzt der Uniklinik ab. Nein, genau so wie im Allgemeinen das Essen in Cafeterias und Kantinen besser geworden ist, so haben auch die Mensen dieser Republik viele positive Veränderungen durchgemacht.

Das heißt natürlich nicht, dass es verboten wäre, sich negativ über das Essen zu äußern. Nur sollte man dies nicht reflexartig tun, nach dem Motto „in der Mensa schmeckt es eh nicht”, sondern nur dann Kritik äußern, wenn diese auch berechtigt ist. Schließlich läuft der Koch auch nicht durch den Speisesaal und macht sich darüber lustig, dass der Herr Jurastudent gerade die Kapitalrechtsklausur verhauen und die Frau BWLerin gerade ihre Prüfung in Marketing in den Sand gesetzt hat.

Noch etwas ist ganz wichtig: Niemals - sollte das  Essen einmal nicht zufriedenstellend gewesen sein - seinen Frust am Personal auslassen! Die Dame, die die Brötchen schmiert, die man sich notgedrungen kaufen muss, weil das Gulasch versalzen war, hat auf die Leistungen der Küche nicht den geringsten Einfluss. Daher sollte man sich stets an den Verantwortlichen, das heißt, an einen der Köche, halten, oder aber - kommt man an diesen nicht heran - an einen Vertreter der Verwaltung.

jetzt kommentieren? 01. Juli 2009

Trampen: Wer diese Regeln beachtet, wird ungeheuer viel Spaß haben



Es ist wirklich schade: Die Zeiten, in denen man an vor jeder Autobahnabfahrt, vor jeder Ausfallstraße junge Menschen mit abgewinkeltem Daumen am Straßenrand stehen sah, gehören der Vergangenheit an. Trampen: Früher war es absolut in, gehörte bei vielen jungen Leuten geradezu zum guten Ton. Aber heute, in Zeiten in denen fast jeder ein eigenes Auto hat, gibt es kaum noch Leute, die sich trampenderweise von A nach B bewegen. Das ist, wie gesagt, schade, denn Trampen macht Spaß, spart Geld, und man lernt eine Menge interessanter Leute kennen. Also, nichts wie raus und an die Straße, das nächste Auto, das nächste Abenteuer warten schon.

Eins ist klar: Wenn man mit völlig fremden Menschen eine längere Zeit auf engem Raum zusammen ist, muss man sich an gewisse Regeln halten. Die wichtigste ist gegenseitige Rücksichtsnahme. Das heißt zum einen, dass - weil der Fahrer dem Tramper einen Gefallen tut und nicht umgekehrt - er derjenige ist, der die Regeln festsetzt. Er bestimmt, wann Rast gemacht wird, ob in seinem Auto gegessen oder geraucht werden darf, was im Radio gespielt wird und ob er sich unterhalten möchte oder nicht. Mit anderen Worten: Der Fahrer ist der Boss, so wie einem Flugzeug der Pilot oder auf einem Schiff der Kapitän.

Andererseits ist es auch nicht so, dass der Fahrer machen kann, was er will, nach dem Motto, dies ist mein Fahrzeug, hier bestimme ich. Wer meint, wie ein Berserker oder gar betrunken fahren zu müssen, sollte keinen Anhalter mitnehmen. Das gleiche gilt für jemanden, der während des Fahrens nicht auf ohrenbetäubende Heavy Metal Musik oder seine superstarken Havanna-Zigarren verzichten mag. Und eins sollten sowohl Fahrer als auch Tramper beachten: Substanzen, die gegen das Gesetz verstoßen, sind absolut tabu.

Wer sich an diese Regeln hält, der wird - ob als Fahrer oder als Anhalter - eine Menge Spaß haben.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2009

Gruppenreisen: So verhält man sich richtig

Viele Reisen kann man realistischerweise nur in der Gruppe unternehmen. Dass dies nicht immer ohne Komplikationen abläuft, ist leicht vorstellbar, schließlich sind die Mitglieder einer Reisegruppe nicht miteinander bekannt und unterscheiden sich häufig in punkto Charakter, Temperament., etc. Trotzdem muss man natürlich miteinander auskommen, schließlich verbringt man die schönsten Wochen des Jahres miteinander, und es wäre einfach zu schade, sich diese gegenseitig zu vermiesen.

Hilfreich ist es, wenn man sich vor Beginn der Reise gegenseitig vorstellt und ein klein wenig über sich selbst erzählt, damit jeder Reiseteilnehmer weiß, mit wem er es zu tun hat. Macht der Reiseleiter diesen Vorschlag nicht von sich aus, sollte man ihn darum bitten, in aller Regel wird er dieser Bitte nachkommen.

Was man auf jeden Fall tun sollte, ist, den Wunsch nach Privatheit zu akzeptieren. Es gibt keinen Grund, warum ein Reiseteilnehmer, der seine Ruhe und möglichst wenig Kontakt mit anderen möchte, unbedingt dazu gebracht werden muss, mit den anderen auf freundschaftlicher Basis zu verkehren. Achten sollte man darauf, dass es keine Gruppenbildung gibt nach dem Motto, „du gehört dazu, du nicht“. Wer den Kontakt nicht sucht, ist natürlich weiterhin vollwertiges Mitglied der Gruppe,  das sollte ganz selbstverständlich sein.

Zu beobachten ist, dass es immer wieder Reiseteilnehmer gibt, die versuchen, ein besonderes Verhältnis mit dem Reiseleiter aufzubauen, nach dem Motto, „er und ich sind uns besonders nah“. Häufig geht so etwas von Menschen aus, die über vergleichsweise wenig Selbstvertrauen verfügen. So lange solch ein Verhalten nicht wirklich stört, sollte man es einfach übersehen. Nur wenn es sich dahingehend entwickelt, dass der Reiseleiter nicht mehr dazu kommt, seinen eigentlichen Pflichten nachzukommen, sollte man ihn auf das Problem hinweisen und auf eine Lösung drängen. Wie in allen anderen Fällen auch, sollte man hierbei diplomatisch vorgehen, denn ist der Streit erst einmal ausgebrochen, ist es zu spät.

 

jetzt kommentieren? 29. Juni 2009

Auf dem Kreuzfahrtschiff: Angemessenes Benehmen ist ganz, ganz wichtig

Früher waren sie nur etwas für die Reichen und Mächtigen, heute dagegen kann auch Otto Normalbürger sie sich leisten: Kreuzfahrten. Immer mehr Menschen erfüllen sich einen langgehegten Traum und fahren auf einem der schwimmenden Paläste nach Florida, in die Karibik, durchs Mittelmeer oder in eisige Polargewässer. Kurzum: Eine Kreuzfahrt zu machen ist zwar immer noch etwas Tolles, es ist in dem Sinne aber nichts Besonderes mehr.

Aber auch wenn es nicht mehr nur die Elite ist, die es sich auf hoher See gut gehen lässt: Ein gewisser Anspruch an Bord ist immer noch vorhanden. Es gibt zwar auch Kreuzfahrten, bei denen sich die Passagiere eher wie Ballermann-Touristen verhalten, aber vor solchen Reisen ist dringend abzuraten. Erkennen tut man sie übrigens am Preis: Ist eine Kreuzfahrt zu billig, kann man davon ausgehen, dass sie etwas für Billigreisende ist, wobei die Betonung wirklich auf dem Wort billig liegt.

  Wie nun soll man sich auf einem Kreuzfahrtschiff verhalten?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man stets angemessene Kleidung trägt. Das sollte man natürlich auch im Normalleben tun, aber an Bord, wo man sich über einen längeren Zeitpunkt hinweg immer wieder über den Weg läuft, ist das besonders wichtig. Also: Ausgehkleid und Anzug beim Captain´s Dinner, Badehose und Sandalen nur dort, wo es sich gehört: Am und im Swimmingpool.

Ganz wichtig ist auch, dass man dem Alkohol nur in Maßen zuspricht. Betrunkene Mitreisende, denen es darüber hinaus durch die Kombination von Alkohol und Seegang schlecht geht, können einem jeden Passagier die Reise so richtig vergällen.

In Bezug auf Trinkgeld sollte man sich den Sitten an Bord anpassen. Hier sind die Gepflogenheiten unterschiedlich, bei einigen Reedereien sind Trinkgelder üblicher als bei anderen. Wichtig ist nur: Niemals zu wenig geben; wer das tut, entlarvt sich wirklich als kleiner Otto, der zum ersten Mal eine Reise tut.

 

jetzt kommentieren? 29. Juni 2009

Kleidungstipps für Frauen im Beruf

Erfolgreiche Frauen kennen die Wirkung ihrer Kleidung- und setzen sie auch ganz gezielt ein. Für das Berufsleben gelten ganz besondere Kleidungsregeln, die oftmals über den Erfolg entscheiden. Auch wenn es sich nur um einige wenige Vorgaben handelt, sollten diese dennoch unbedingt eingehalten werden.

 

Die gewählte Kleidung sollte vor allem dem Stil des Unternehmens entsprechen, dabei aber zum Träger passen. Frauen, die in einer Werbeagentur arbeiten, dürfen durchaus auch auf gewagte Farben oder auffällige Accessoires zurückgreifen, sofern diese in einen schlichten Rahmen eingebettet werden. In einer Bank oder auch in einer Kanzlei gilt jedoch noch immer ein recht strenger Dresscode, hier sollte deshalb auf schicke Bekleidung Wert gelegt werden. Dabei werden auch elegante Kostüme und Kombinationen inzwischen in unterschiedlichen Ausführungen und aus verschiedenen Stoffen hergestellt. Vor allem Hosenanzüge gibt es auch in eher sportlichen Schnitten und aus robusten Materialien. Eine gelungene Garderode verbindet die Aussage des Unternehmens mit der eigenen Persönlichkeit.

 

Dafür sollte auf verschiedene Aspekte geachtet werden. Die Kleidung sollte gut sitzen und der Figur schmeicheln und dabei hochwertig verarbeitet sein. Welcher Stoff gewählt wird, ist dabei weniger vordergründig, doch allzu glänzende Stoffe sollten nur anteilig und zu gedeckten Materialien getragen werden. Wer auf knitterfreie Stoffe achtet, sieht auch an langen Arbeitstagen stets gepflegt aus. Farbliche Akzente können durch eine bunte Bluse oder auch ein Halstuch gesetzt werden. Der Schmuck sollte dagegen eher dezent ausfallen. Hier steht die Qualität in jedem Fall vor der Quantität! Unechter Modeschmuck gehört nicht in das berufliche Umfeld und sollte nicht zu echten Schmuckstücken getragen werden. Auch zu verspielte Stücke passen nicht ins Büro, besser ist gradliniger und schlichter Schmuck.

Auch andere Accessoires runden den Gesamteindruck ab. Tücher, Handtaschen und Schuhe beeinflussen das Bild zusätzlich. Vor allem Handtaschen und Schuhe sollten aus hochwertigen Materialien sein. Hier lohnt sich eine teure Anschaffung, die für lange Zeit genutzt wird.

jetzt kommentieren? 29. Juni 2009

Benimmregeln fürs Fitnessstudio

Es gibt einen Lebensbereich, für den der Freiherr von Knigge beim besten Willen noch keine Benimmregeln aufstellen konnte, weil er lange vor der Zeit lebte, bevor dieser Bereich Teil des Lebens vieler Menschen wurde: Das Fitnessstudio. Gerade deshalb ist es an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie man sich dort angemessen verhält. Tatsache ist nämlich, dass sich in einem solchen Studio viele Situationen ergeben, die einer gewissen Pikanterie nicht entbehren.

Da wäre zum Beispiel das Training selbst. Bis zu welchem Grad ist es gestattet, beim Stemmen von Gewichten seine körperliche Anstrengung mit lautem Stöhnen und sogar Schreien zu verbinden?

Nun, das kommt immer darauf an, in was für einem Studio man sich befindet. Ist es eins, in dem in erster Linie Fitness betrieben wird, sollte man vermeiden, seine Anstrengungen mit zu viel Lärm zu begleiten. Ist es jedoch eins, dass sich an eine Klientel wendet, die vor allem daran interessiert ist, Muskeln aufzubauen und ernsthaftes Bodybuilding zu betreiben, darf man schon mal stöhnen oder schreien, wenn das bei der Bewältigung von schweren Gewichten hilft.

Kleidungsmäßig sollte man sich stets daran orientieren, was die anderen Benutzer des Studios tragen. Wichtig ist natürlich, stets nur frisch gewaschene Kleidung anzuhaben. Achtgeben sollte man auch darauf, immer Strümpfe anzuziehen sowie am besten dünne, aber feste Turnschuhe.

Ob man die Angestellten des Studios sietzt oder duzt, hängt von der jeweiligen Alterskonstellation ab. Beträgt der Altersunterschied zwischen Angestelltem und Kunden mehr als 10 Jahre, empfiehlt sich auf jeden Fall das „Sie“, vor allem wenn man als Herr mit einer Angestellten spricht.

Schwierig ist es, wenn man im Studio einen Vorgesetzten trifft. Das „Sie“ sollte man selbstverständlich unter allen Umständen beibehalten. Weiterhin empfiehlt es sich, seine Trainingszeiten so zu legen, dass sie nicht gleichzeitig mit denen des Vorgesetzten stattfinden. Das erspart beiden Seiten eventuelle peinliche Situationen.

 

 

jetzt kommentieren? 23. Juni 2009

Vom richtigen Umgang mit Journalisten

Es gibt ein Thema, über das sich der Freiherr von Knigge bestimmt noch keine Gedanken gemacht hat, über die sich aber auch in Ratgebern, die in der heutigen Zeit verfasst wurden, kein Wort finden lässt. Von welchem Thema die Sprache ist? Vom richtigen Umgang mit Journalisten.

Tatsache ist: Wir leben in einer Mediengesellschaft. Und wenn auch nicht jedem Normalbürger andauernd ein Mikro unter die Nase gehalten wird, so ist die Chance, von einem Journalisten oder Reporter befragt zu werden, so gering auch wieder nicht. Verschiedenste Szenarien sind da vorstellbar: Man soll eine oder auch ein paar Fragen anlässlich einer Umfrage beantworten, man ist Zeuge eines Ereignisses (zum Beispiel eines Unfalls) geworden, oder man wird in seiner Eigenschaft als Fan eines Fußballvereins, Mitarbeiter eines in die Krise gekommenen Unternehmens, Teilnehmer eines Bürgerbegehrens, etc. gefragt.

Was sind die Regeln, an die man sich beim Umgang mit Journalisten halten sollte?

  Prinzipiell gilt: Höflich bleiben. Journalisten sind auch nur Menschen, die darüber hinaus die wichtige Aufgabe als „vierte Gewalt“ wahrnehmen, das heißt, sie decken Skandale auf, nehmen eine Art Wächterfunktion ein und schauen den Herrschenden auf die Finger. Wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit ist, Stellung zu nehmen, sollte man dies dem Journalisten höflich, aber bestimmt, deutlich machen. Merke: Auskunft geben muss man nicht, kein Medienvertreter kann einen zu einer Aussage zwingen.

Woran man sich unter allen Umständen halten sollte, ist die Wahrheit. Auf keinen Fall seine eigene Rolle bei einem Ereignis aufbauschen, auf keinen Fall etwas hinzuerfinden, um sich wichtig zu machen oder toll dazustehen.

Wichtig ist auch, dass man den Journalisten als Fachmann anerkennt. Er weiß, wie er eine Geschichte zu schreiben und aufzubauen hat. Genauso wenig, wie man dem Arzt erklären würde, wie er das gebrochene Bein zu schienen hat, sollte man dem Journalisten erklären, wie er seine Story schreiben muss.

jetzt kommentieren? 23. Juni 2009

Bewerbungen ins Ausland

Viele Menschen möchten einen Teil ihrer beruflichen Erfahrung im Ausland machen. Vor allem junge Hochschulabsolventen zieht es nach dem akademischen Abschluss in die weite Welt, denn sie sind oft noch ungebunden und wünschen sich einen interessanten Aspekt für ihren Lebenslauf.

 

Dabei ist die Stellensuche im Ausland sogar noch schwieriger als die im Heimatland. Nicht nur die Distanz zu den potentiellen Arbeitgebern erschwert das Bewerbungsverfahren, denn in anderen Ländern herrschen auch andere Regeln für Bewerbungen.

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden möchte, muss mit seinem Lebenslauf und der Bewerbung begeistern können, andernfalls wird der potentielle Arbeitgeber eher darauf verzichten, einen Kandidaten aus dem Ausland einfliegen zu lassen. Jedem Bewerber sollte deshalb bewusst sein, dass eine Bewerbung ins Ausland deutlich mehr Aufwand bedeutet und dass auch dort die Konkurrenz enorm ist.

Sicher geht, wer sich umfassend über die Bewerbungsregeln im Ausland informiert. Im Internet finden sich viele Portale, die hilfreiche Tipps für Auslandsbewerbungen bereithalten, darüber hinaus sind auch Bücher zu diesem Thema erschienen. Wer es professionell angehen möchte, beauftragt eine Agentur mit der Vermittlung. Diese sind spezialisiert auf Auslandsbewerbungen und kennen die Gepflogenheiten genau. Außerdem verfügen sie oft über die interessanten Stellenangebote, für die dann ein passendes Anschreiben verfasst wird.

 

Erregt die Bewerbung dann das Interesse des potentiellen Arbeitgebers, steht das Gespräch an. Oftmals ist eine beschwerliche Anreise damit verbunden, die durchaus auch ohne Erfolg angetreten werden kann. Im Vorfeld sollte mit dem Unternehmen geklärt werden, wer die Kosten für den Flug übernimmt. Meist kann der Bewerber seine Ausgaben bei dem Unternehmen einreichen und erhält die Kosten erstattet.

Auch für das Gespräch sollte sich der Bewerber sorgfältig vorbereiten. Nicht allein sein beruflicher Werdegang ist von Bedeutung, auch das Auftreten vor dem möglichen Chef. In manchen Ländern ist es unüblich, im Anzug zum Gespräch zu erscheinen, in anderen wird er dagegen erwartet. Außerdem herrschen vielerorts andere Regeln was den Umgang miteinander betrifft - auch hier lohnt sich die Recherche im Internet, damit die Bewerbung am Ende mit einer Anstellung belohnt wird.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

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