Monatsarchiv für Juni, 2012

Benimm-Kurs für Bewerbungsgespräche

Ein Bewerbungsgespräch ist ausschlaggebend für den Beruf. Wer sich in den wenigen Minuten von seiner besten Seite zeigen kann, hat den Fuß schon fast in der Tür. Der erste Eindruck zählt- für kaum eine Situation gilt dieser Satz so sehr wie für ein Bewerbungsgespräch. Umso wichtiger ist es, darauf so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Viele Bücher sind zu diesem Thema erschienen, die den Ablauf eines Bewerbungsgesprächs skizzieren und dem Kandidaten die wichtigsten Informationen vermitteln möchten. Das erste Kapitel in diesem Benimm-Kurs gilt meist der Kleidung für die Bewerbungssituation. Diese sollte angemessen und vor allem ordentlich und sauber sein. Nicht immer ist ein Anzug Pflicht, auch eine farbliche gedeckte Kombination kann beim potentiellen Arbeitgeber punkten, sofern der Arbeitsplatz, für dessen Besetzung das Gespräch durchgeführt wird, dazu passt. In einer Bank sollte der gediegene Zweiteiler für den Mann Pflicht sein, eine Frau kann auch zu einem knielangen Rock und einer passenden Jacke greifen. Gerade für Jobs, die Individualität und Kreativität fordern, kann die Kleidung aber auch ausgefallener gewählt werden. Der Benimm-Kurs verrät außerdem, welche Accessoires getragen werden dürfen. Wer sich passend kleidet und die Begrüßung hinter sich bringt, ohne an seiner eigenen Nervosität zu scheitern, legt den Grundstein für den weiteren Verlauf des Gesprächs. Meist ist der berufliche Werdegang nicht so interessant, denn dieser geht aus den Unterlagen hervor. Der Arbeitgeber möchte lieber die Person hinter der Bewerbungsmappe kennen lernen um herauszufinden, ob der Kandidat zum Unternehmen passt. Dabei sollte die eigene Persönlichkeit nicht versteckt werden, jedoch wird in einem Benimm-Kurs       für Bewerbungsgespräche deutlich gemacht, dass die Antworten auf Fragen vorher überdacht werden sollten. Einige Aussagen dürfen in einem Gespräch niemals fallen, zum Beispiel negative Äußerungen über alte Arbeitgeber. Diese und weitere Fallen werden im Benimm-Kurs aufgezählt und auch begründet. Somit können diese Bücher eine gute Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch darstellen- und wer sich sicher fühlt, kann sich besser präsentieren.

jetzt kommentieren? 08. Juni 2012

Benimm-Ratgeber

Viele Verrichtungen des täglichen Lebens unterliegen Regeln, zum Teil sogar ungeschriebenen, die nur auf Konventionen beruhen. Nicht immer kennt man diese Verhaltensmaßgaben und kommt deshalb in Situationen, die unangenehm sind. Eine Möglichkeit, sich mit den Regeln vertraut zu machen und so in Zukunft weitere Zwickmühlen zu vermeiden, bieten Benimm-Ratgeber, auch Knigge Kurs genannt. Diese sind inzwischen für sehr viele Bereiche des Lebens erschienen, unter anderem in Bezug auf die richtigen Tischmanieren, für Vorstellungsgespräche und für das Verhalten im Internet. Je nach Herausgeber übermitteln die Benimm-Ratgeber eher Richtlinien zum korrekten Verhalten oder stellen deutlich Regeln auf, die als unbedingt einzuhalten aufzufassen sind.

Wer nach einem Ratgeber sucht, sollte sich im Voraus überlegen, welchen Nutzen er daraus ziehen möchte. Sollen zum Beispiel korrekte Umgangsformen für das anstehende Geschäftsessen unbekannt sein, lohnt ein kurzer Abriss über die wichtigsten Regeln. Ein umfangreiches Werk schafft hier möglicherweise mehr Unklarheiten als das es weiter hilft. Für die Vorbereitung auf das erste Vorstellungsgespräch dagegen ist es vielleicht ratsam, einen ausführlichen Benimm-Ratgeber anzuschaffen, der nicht allein auf die Situation des Gesprächs eingeht, sondern darüber hinaus auch hinsichtlich der angemessenen Kleidung weiterhilft und informiert, welche Klauseln in einem Arbeitsvertrag zulässig sind und welche nicht.

Viele Ratgeber werden nicht nur als Bücher angeboten, sondern auch zum hören auf CD oder sogar als interaktives Lernprogramm für den PC. Welches Medium letztlich das Gewählte ist, unterliegt in erster Linie den persönlichen Vorlieben. Oftmals sollte jedoch bedacht werden, dass die meisten Menschen etwas Gelesenes besser behalten als etwas Gehörtes. Ein interaktives Lernsystem dagegen kann durchaus einen guten Effekt erzielen, solange es für das behandelte Thema geeignet ist. Ein Bewerbungsgespräch ist sehr von den Menschen abhängig und wird nicht unwesentlich durch Sympathien beeinflusst. Deshalb kann eine Lerneinheit im Sinn von richtig und falsch nicht unbedingt bei der Vorbereitung helfen. In Bezug auf Tischmanieren, die durchaus in die Kategorien „Richtig” und „Falsch” einzuordnen sind, stellt ein solches Lernprogramm durchaus eine Alternative zum Buch dar.

jetzt kommentieren? 05. Juni 2012

Die unordentlichen Studenten

Wenn man hört, dass jemand studiert und somit irgendwann mal ein Akademiker sein wird, dann geht man eigentlich davon aus, dass derjenige sich auch gut benehmen kann. Doch man wird in den Einrichtungen der Universitäten ständig eines besseren belehrt. Die Aufenthaltsräume von universitären Bibliotheken und diversen Fachschaften sehen leider nicht danach aus, als wenn sich überhaupt irgendein Student richtig verhalten könnte. Augenscheinlich stellt es die Studenten schon vor ein unüberwindbares Hindernis, die Spuren einer Essenspause ordentlich zu beseitigen. Auf den Tischen liegen leere Kaffeebecher und unzählige Tüten von bekannten Fastfood Restaurants. Es sollte doch für einen jungen Menschen von Anfang 20 möglich sein, wenn man etwas gegessen hat, die leeren Tüten und Behälter in die aufgestellten Mülleimer zu befördern. Aber leider scheint dem nicht so zu sein. Es reicht schon, wenn man sich an einem Wochenende sich einen solchen Aufenthaltsraum begibt und sich die Tische anschaut. Dann sieht es nämlich nicht so aus, als wenn dort angehende Akademiker lernen und forschen würden. Sondern es gleicht vielmehr einer Müllhalde. Der einzige Unterschied zu einer Müllhalde ist, dass es noch nicht so stinkt wie dort. Der Müll liegt auf den Tischen, den Stühlen und sogar auf den Böden. Da fragt man sich doch allen ernstes, was diese Akademiker eigentlich so können. Vielleicht können sie einem betriebswirtschaftliche Abläufe erklären oder den Ursprung der Erde, aber sicherlich nicht wie man seinen Dreck richtig beseitigt. Da stellt sich dann doch die Frage, ob diese Menschen überhaupt richtig mit Messer und Gabel essen können bzw. wissen was der Sinn eines Mülleimers ist. Somit sollte man darüber nachdenken, ob man an den Universitäten nicht einen Benimm-Kurs für Studenten anbietet. Hier könnten die Studenten den richtigen Umgang mit ihrem selbst produzierten Müll lernen. Schließlich sollen Akademiker nicht nur Dienstleistungen für andere anbieten, sondern auch selbst ein Vorbild sein. Und das beginnt schon mit dem richtigen Umgang des Mülls.

jetzt kommentieren? 01. Juni 2012