Monatsarchiv für Juli, 2009

Erfolgsfaktor Knigge!

Gerade jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise stehen Knigge-Kurse hoch im Kurs. Denn neben der fachlichen Kompetenz dürfen gute Umgangsformen und ein souveränes Auftreten im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag nicht unterschätzt werden. Die besten Aussichten auf Erfolg haben diejenigen, die sich durch Stilsicherheit und gutes Benehmen von anderen abheben und positiv hervorstechen. Daher gilt: Knigge ist Differenzierungs- und Erfolgsstrategie!

Aventius Consulting setzt sich kontrovers mit den neuen Entwicklungen, Ideen und Fragestellungen solcher zeitgemäßer Umgangsformen auseinander. Es hat es sich zum Ziel gesetzt, allen, die gesellschaftlich und beruflich mehr erreichen wollen den nötigen Feinschliff für einen souveränen Auftritt auf dem beruflichen und gesellschaftlichen Parkett zu verschaffen: Neben den „traditionellen” Business-, Gesellschafts- und Kinder-Kniggekursen umfasst das vielfältige Angebot der Aventius-Consulting u.a. Seminare zu Rhetorik und Kommunikation, zu Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement sowie zu Verkaufsstrategien. Gezielt eingesetzte Verhaltensnormen und -formen werden hier von renommierten Coaching-Trainern nach dem Prinzip Learnig-by-doing auf strukturierte Art dargestellt.

Die Seminare werden für alle, die durch Stil und Takt ihre Persönlichkeit abrunden und beruflich wie gesellschaftlich erfolgreich sein wollen, sehr vielversprechend sein.

jetzt kommentieren? 23. Juli 2009

Als Student jobben: So vermeidet man Ärger und Missverständnisse

Welcher Student kennt das nicht? Die Studiengebühren sind fällig, der Vermieter will endlich sein Geld, die (wieder mal viel zu hohe) Stromrechnung muss beglichen werden, außerdem will man in den Semesterferien ja auch noch ein paar Wochen in Urlaub fahren. Was tut der angehende Akademiker, der keinen reichen Vater oder wohlhabende Oma hat, in einer solchen Situation? Richtig, er besorgt sich einen Job. Irgendeinen, egal, was für Tätigkeiten er beinhaltet. Wichtig ist nur, dass er Geld einbringt.

Eins ist allerdings auch klar: Ein Zuckerschlecken sind solche Studentenjobs häufig nicht. Vor allem dann nicht, wenn der angehende Rechtsanwalt, Zahnarzt oder Systemberater sich eine Tätigkeit ausgesucht hat, bei der er in erster Linie mit gewerblichen Mitarbeitern zu tun hat und möglicherweise der einzige Student ist. Wie sich verhalten in einer solchen Situation?

Wichtig ist zunächst einmal, dass man den anderen achtet. Nur, weil man das Privileg hat, selber einmal weitaus mehr zu verdienen als seine Kollegen, hat man kein Recht, auf sie herabzusehen. Gleichzeitig sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, den Neuen gut aufzunehmen und nicht sein Mütchen an ihm zu kühlen. Geschieht letzteres nicht, sollte man nicht verzweifeln. Die direkte Frage, womit der andere sein Verhalten rechtfertige, wirkt häufig schon Wunder. Auch der Hinweis, dass man ihm Arbeit abnehme, ist absolut angebracht. Schließlich kann man auch darauf hinweisen, dass man in kurzer Zeit wieder weg sei und keinerlei Konkurrenz darstelle.

Es ist nicht notwendig, aufrichtig zu sein, wenn die Frage nach dem Studienfach kommt. Die Antwort „Politikwissenschaft” ist zwar ehrlich, wird in aller Regel aber Diskussionen auslösen. Am besten ist es, eine Disziplin zu nennen, die zu keinen Kontroversen Anlass bietet und gleichzeitig von solcher Natur ist, dass es für den Laien schwer ist, konkrete Fragen (die man dann natürlich nicht beantworten kann) zu stellen. Chemieingenieurwesen oder Mathematik bieten sich da an.

jetzt kommentieren? 21. Juli 2009

Das Leben einfacher gestalten

Wenn man auf einer Feier eingeladen ist und dort auf Menschen treffen wird, die einen nicht so gut kennen, dann sollte man sich immer von seiner besten Seite zeigen. Doch wie macht man dies? Tja vielen Menschen ist diese Gabe einfach von Geburt aus mitgegeben worden. Andere müssen durch die harte Schule des Lebens gehen und erst nach einem steinigen Weg voller Fehler lernen sie wie man sich richtig zu verhalten hat.

Doch man kann es auch einfacher haben. Natürlich lernt man am Besten aus den Fehlern die man selber auch gemacht hat.

Allerdings sollte man auch immer versuchen Fehler zu vermeiden, zumindest wenn man weiß, dass man welche machen könnte.

So kann man Benimm Kurse machen, wenn man weiß, dass man im Umgang mit Menschen zu viele Fehler macht. Denn wenn man in diesem Bereich Fehler macht, dann wirken diese sich lang anhaltend aus. Sie können einem das Leben schwer machen. Man schließt von einem Verhaltensfehler einer Person immer sofort auf den Charakter.

In Benimm Kurse lernt man den Umgang mit Menschen. Egal ob dies beim Essen ist oder auf einer ganz gemütlichen Gartenparty. Für jede Gelegenheit gibt es verschiedene Gesellschaftliche Regeln, die man einhalten sollte.

Natürlich sind gute Manieren am wichtigsten im Umgang mit Geschäftskunden oder generell im Berufsleben. Aber auch im privaten Bereich kann es wichtig sein, denn auch gegenüber seinen besten Freunden sollte man manche guten Regeln an den Tag legen.

Schließlich will man es sich nicht mit seinen Freunden verscherzen.

Wenn man also das Gefühl hat, dass man nicht ganz fit ist im Umgang mit fremden Leuten, dann lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei einem Benimm Kurs.

Benimm Kurse erklären warum man welches Verhalten an den Tag legen sollte und dieses Wissen muss man dann bei Rollenspielen einüben. Auf diese Weise kann man die richtigen Verhaltensweisen am Besten verinnerlichen.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2009

Als Zuschauer bei einem American Football Spiel

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nie von American Football gehört hätte, jene - für Deutsche in der Regel völlig unverständliche - Mischung aus Fußball und Rugby, die in den USA so beliebt ist wie keine zweite Sportart und jedes Wochenende Millionen in die Stadien lockt und Abermillionen vor den Bildschirm. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine Reihe von Ligen und Vereinen, und wer Lust hat, sich ein Spiel anzuschauen, braucht in der Regel nicht allzu weit zu fahren, irgendwo in der Nähe seines Heimatortes wird es schon einen Footballclub geben.

Für eins braucht man sich nicht zu schämen: Wenn man nur wenig oder sogar gar nichts von der Materie versteht. So geht es nämlich vielen Zuschauern, um nicht zu sagen: Den Allermeisten. Es ist daher überhaupt kein Problem, sich als absoluter Laie zu outen und sich erst einmal die Spielregeln erklären zu lassen. Die Footballfans und Vereinsoffiziellen sind in aller Regel nur allzu gerne bereit, Neulinge in ihr Spiel einzuführen.

Eine Sache wird allerdings nicht so gerne gesehen: Wenn Zuschauer meinen, sie müssten sich echauffieren und über das Spiel lustig machen. Wer meint, das tun zu müssen, sollte sich alleine ein Spiel zuhause im Fernsehen anschauen, aber nicht ins Stadion gehen. Tatsache ist: Die meisten, die sich betont negativ äußern, versuchen nur, damit ihre Inkompetenz und Unsicherheit zu vertuschen, ihre Unsicherheit dahingehend, dass sie das Spiel nicht verstehen, während die Zuschauer um sie herum vor Begeisterung jubeln und Abermillionen von Amerikanern jedes Wochenende jede Begegnung bis ins kleinste Detail auseinander pflücken und analysieren.

Und noch etwas sollte man bzw. frau nicht tun: Sich über die Cheerleader aufregen. Die gehören nun mal zu einem American Footballspiel dazu, so wie Bratwurst und Bier zu einem Fußballspiel in Deutschland. Wenn man als überzeugte Feministin die Cheerleader Performances nicht mag, dann sollte man dem Football besser fern bleiben.

jetzt kommentieren? 15. Juli 2009

Wie verhält man sich Call Center Mitarbeitern gegenüber richtig?

Wer kennt das nicht? Man versucht, eine Firma, eine Organisation, einen Vertragspartner, etc. zu erreichen, und wo landet man? In einem Call Center. Häufig ist es dann so, dass der Herr bzw. - häufiger - die Dame, den/die man in der Leitung hat, von der Materie vergleichsweise wenig versteht und einem die gewünschte Information schuldig bleibt.

Was tun in einer solchen Situation?

Auch wenn es manchmal schwierig fällt: Man sollte seinen Ärger, auch wenn er in der Sache gerechtfertigt ist, niemals an dem Menschen am anderen Ende der Leitung auslassen. Der kann nämlich für gewöhnlich überhaupt nichts für die Situation, der ist nur das schwächste Glied in der Kette. Wie man an die gewünschte Information herankommt, ist eine zweite Sache; Tatsache ist, dass es nichts bringt und darüber hinaus allen Benimmregeln widerspricht, wenn man sein Mütchen an dem Callcentermitarbeiter kühlt.

Möchte man sich über die Sache an sich beschweren, sollte man jedoch nicht zögern, dies zu tun. Wichtig ist es, dabei stets sachlich zu bleiben und dem Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung deutlich zu machen, dass man sich in keinster Weise über ihn beschwert, sondern über die Situation als solche.

Was man sich allerdings nicht gefallen zu lassen braucht, ist unverschämtes Verhalten von Seiten des Callcentermitarbeiters. Letzterer hat einen Job, der in der Regel alles andere als gut bezahlt und ziemlich stressig ist und in dem er fast ununterbrochen mit Menschen konfrontiert wird, die unzufrieden sind, sich geärgert haben, eine Beschwerde loswerden wollen, etc. Nur gibt ihm das nicht das Recht, seinen Frust an seinen Kunden abzureagieren.

Im Endeffekt sitzen beide, Mitarbeiter und Kunde, im gleichen Boot. Beide sind auf das Goodwill und das Verständnis des anderen angewiesen, und Goodwill und Verständnis zeigen wäre das, was der Freiherr von Knigge verlangt hätte, wenn denn zu seiner Zeit Callcenter schon bekannt gewesen wären.

jetzt kommentieren? 14. Juli 2009

So verhält man sich in den USA am Arbeitsplatz

Die meisten Deutschen können zurecht behaupten, sie wüssten, wie man sich hierzulande am Arbeitsplatz verhält.  Was die meisten Deutschen nicht von sich behaupten können, ist, dass sie allzu viel über die USA wüssten. Das denken sie zwar, schließlich gucken sie regelmäßig amerikanische TV-Serien und Spielfilme, aber was dort gezeigt wird, hat in der Regel mit der Lebenswirklichkeit der meisten US-Bürger herzlich wenig zu tun. Tatsache ist, dass das Wissen über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hierzulande häufig nur schwach und rudimentär ausgeprägt ist; und wenn es ums richtige Verhalten am amerikanischen Arbeitsplatz geht, dann ist das Wissen häufig gleich Null.

Genau wie in Deutschland prallen auch in Amerika Extreme aufeinander. Die Deutschen sind für ihre Autoritätsgläubigkeit bekannt; gleichzeitig gibt es eine Menge Gesetze, die den Arbeitnehmer schützen. In den USA ist es umgekehrt; der Autoritätsglaube der Amerikaner hält sich in Grenzen, gleichzeitig jedoch wird das Prinzip der Vertragsfreiheit hochgehalten, das heißt, was auch immer der Arbeitnehmer unterschreibt, ist gültig (wobei es dafür natürlich Ausnahmen gibt, aber Fakt ist, dass man als Arbeitnehmer in den USA mehr Rechte abtreten kann, als das in Deutschland der Fall ist). Man muss sich daher damit abfinden, dass der amerikanische Arbeitsvertrag stärker ins Privatleben eingreift als der deutsche (einem beispielsweise das Rauchen verbietet, und zwar sogar in seiner Freizeit).

Was die Kleidung anbelangt, sind die Amerikaner wie zum Beispiel der leider bereits verstorbene Bob Ross lässiger als wir, können aber auch extrem formell sein. Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich; am besten ist, wenn man das auf der Stelle beim Einstellungsgespräch klärt.

Ganz lässig und unkompliziert gehen die Amerikaner mit der Anrede um. Da heißt es nicht „Mrs. Miller” oder „Mr. Vice President”, sondern „Linda” oder „Bob”. Man darf sich also niemals auf den Schlips getreten fühlen, wenn man mit dem Vornamen angeredet wird, auch wenn man bedeutend älter als sein Gegenüber ist.

jetzt kommentieren? 13. Juli 2009

So sollte man sich als Hundebesitzer verhalten

Er ist des Menschen bester Freund: Der Hund. So mancher liebt ihn mehr als seinen Ehepartner, mehr als alles andere auf der Welt. Ob das ganz normal ist, sei dahingestellt, ist aber für uns hier egal. Was der Einzelne für ein Verhältnis zu seinem Hund hat, muss er mit sich selbst ausmachen. Wichtig ist nur, dass die Liebe zu seinem Tier nicht dahin führt, dass andere Menschen davon beeinträchtig werden. Damit, also mit dem korrekten Verhalten von Hund und Herrchen gegenüber anderen Menschen, wollen wir uns hier befassen.

Ganz wichtig ist es, zu akzeptieren, und wenn es noch so schwer fällt, dass andere Menschen sich von einem Hund möglicherweise beeinträchtigt fühlen. Das bedeutet, der Hund sollte an der Leine geführt werden oder aber muss so erzogen sein, dass er auf der Stelle auf ein Signal seines Herrn reagiert. Zu rufen, „der ist ja ganz harmlos”, während sich das Tier freudig kläffend auf einen gerade zufällig vorbeikommenden Passanten stürzt, ist zum einen unverschämt, kann zum anderen auch zu einer Anzeige führen.

Wichtig ist auch, dass man die Leute davor warnt, den Hund nicht anzufassen oder es ihnen klipp und klar erlaubt. Auf die Frage, „darf ich ihn streicheln oder beißt er?”, mit „bisher hat er´s noch nicht getan”, zu antworten, gehört sich einfach nicht, führt unter Umständen auch dazu, dass Leute Hunden gegenüber weniger freundlich und tolerant eingestellt sind, und das zu provozieren ist gegenüber anderen Hundebesitzern extrem unsolidarisch.

Noch etwas gibt es, was viele Hundebesitzer für völlig normal, andere Menschen aber häufig als störend empfinden: Anhaltendes, lautes Kläffen des Hundes. Für viele stellt so ein Bellen eine Bedrohung dar, und das sollte man als Hundebesitzer akzeptieren.

Im Allgemeinen gilt: Am Verhalten des Hundes erkennt man, was für ein Mensch sein Herrchen ist.

jetzt kommentieren? 08. Juli 2009

Als Austauschschüler in den USA: Ein paar Verhaltenstipps

Immer mehr Jugendliche verbringen ein Jahr als Austauschschüler in den USA. Die Erfahrungen, die man in solch einem Jahr macht, sind nicht mit Gold aufzuwiegen. Dazu kommen die Freundschaften, die oft ein Leben lang halten, sowie die extrem verbesserten Englischkenntnisse.

Was viele junge Menschen nicht bedenken, ist jedoch die Tatsache, dass sie sich als Gast in den Vereinigten Staaten aufhalten, dass sie Gast bei ihrer Familie sind. Und als Gast habe ich mich gewissen Gepflogenheiten anzupassen. Oftmals wird den Amerikanern vorgeworfen, sie seien nicht tolerant. Auf deutsche Austauschschüler trifft dies - leider - auch nur allzu oft zu.

Ganz wichtig ist es, die Eigenheiten der Familienmitglieder zu akzeptieren, schließlich hat die eigene Familie bzw. hat man selber auch welche. Hilfreich dabei ist es, sich vorzustellen, ein amerikanischer Jugendlicher käme in die eigene Familie - ob der nicht auch mal sagen würde, „boy, those guys are strange”?

Was man auf keinen Fall machen sollte, ist, sich über die - in den Augen vieler Deutscher - übertriebene Religiosität der Amerikaner aufregen. Zum einen ist tiefe Religiosität Teil der amerikanischen Kultur, Teil der amerikanischen Geschichte, zum anderen ist Religion ein Thema, über das zu diskutieren immer heikel ist - da ist es am besten, man hält sich zurück und gibt sich tolerant.

Ganz beliebt bei Deutschen, vor allen bei jüngeren, ist es, sich über die imperialistische Politik der Amerikaner zu echauffieren. Besonders in den Zeiten, als George W. Bush Präsident war, wurde den Amerikanern die „falsche und fehlgeleitete” Politik ihrer Regierung um die Ohren gehauen. Jetzt stelle man sich einmal vor, ein amerikanischer Jugendlicher käme nach Deutschland und würde herumerzählen, was eine schreckliche Politik die Deutschen in Afghanistan betreiben würden und was für ein böser und hinterhältiger Mensch Angela Merkel doch sei. Ob man darüber froh wäre? Eine Antwort erübrigt sich.

jetzt kommentieren? 07. Juli 2009

Wie verhält man sich auf dem ersten Date?

Wer kennt das nicht? Die Aufgeregtheit, die Nervosität, die Unruhe vor dem ersten Date! Man will, das alles perfekt läuft, man möchte, das der bzw. die Angehimmelte

eine(n) von der besten Seite sieht. Gleichzeitig ist man unsicher. Wie soll ich mich verhalten, was ist richtig, was ist erlaubt, was nicht, was ist gentleman-, was ladylike, und was überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks?

Nun, dass ein Date so läuf, wie beabsichtigt, dass man seinen Gegenüben in seinen Liebeskokon einwickeln kann, dafür gibt es keine Garantie. Die Liebe ist unergründlich, sie ist „fest wie ein Berg, und doch so vergänglich wie ein leichtes Flötenspiel”, wie ein berühmter chinesischer Philosoph einst sagte.

Aber auch wenn es keine Regeln dafür gibt, wie man den anderen für sich einnimmt: Regeln, wie sich der Gentleman bzw. die Lady auf dem ersten Date verhalten sollte, die gibt es schon. Und wenn man sie einhält, dann hat man zumindest die Gewissheit, das man sich formvollendet verhalten hat - ob man sein Liebesnetz nun erfolgreich ausgeworfen hat oder nicht.

Die wichtigste Regel lautet weiterhin, Emanzipation hin oder her, dass der Herr zahlt. Besteht eine Dame darauf, ihre oder sogar beide Rechnungen zu begleichen, dann mag das großzügig sein, stilvoll ist es nicht.

Überhaupt sollte die Dame niemals Kosten für den Herrn auf sich nehmen, das heißt, ihm ein Geschenk mitbringen. Das ist allein dem Gentleman vorbehalten; er darf Blumen, Pralinés oder eine sonstige kleine Aufmerksamkeit überreichen - sie darf es nicht!

Ganz wichtig: Ein Date findet immer zu zweit statt. Immer mehr junge Menschen, vor allem die weiblichen Geschlechts, bringen eine Freundin mit. Merke: Das geht nicht. Das gibt dem Herrn das Gefühl, er müsste von der besten Freundin durchleuchtet werden, nach dem Motto, „was hältst Du von ihm?”.

Und schließlich, ganz wichtig: Die Frage, ob man das Date zu Hause fortsetzen wolle, ist tabu. Absolut tabu. Wer die Frage stellt, den sollte Herr Knigge mit der Reitpeitsche züchtigen!

jetzt kommentieren? 06. Juli 2009

Auch für Taxigäste gelten Benimmregeln

Was macht man, wenn man abends ein wenig zu tief ins Glas geschaut hat und möglichst schnell ins Bett muss? Genau, ein Taxi rufen. Oder wenn die schönste Zeit des Jahres, sprich der Urlaub, da ist, und man morgens zum Flieger muss, der einen an diesen herrlichen, sonnigen Ort bringt, wo man sich so herrlich erholen kann? Richtig, genau das Gleiche macht man, man ruft den Herrn in seinem weißen Mercedes, der einen in Windeseile von zu Hause zum Terminal bringt.

So weit, so gut.

Tatsache ist jedoch, dass viele Menschen das Gefühl haben, sie könnten sich im Taxi benehmen, wie sie wollten. Nach dem Motto: Der Gast ist König. Schließlich ist das Taxigewerbe ein hart umkämpftes. Und der Fahrer will doch, dass man ihn noch mal anruft, ihn namentlich bei der Zentrale verlangt. Da muss er eben auch was für tun, bzw. sich auch was gefallen lassen …

Wer so denkt, ist ein ungezogener Lümmel, ohne Anstand, ohne Manieren. Punkt. Mehr braucht dazu nicht gesagt zu werden.

Genau wie in anderen Lebensbereichen auch, hat man sich als Gast in einem Taxi an gewisse Anstandsregeln zu halten. Da wäre zum einen die Akzeptanz der Tatsache, dass der Fahrer viele Stunden am Tag hinter dem Steuer zubringt und demzufolge den ganzen lieben langen Tag mit den verschiedensten Menschen zu tun hat und es anstrengend für ihn ist, sich mit jedem von ihnen zu unterhalten. Möchte er reden: Okay. Möchte er es nicht: Dann sollte man das akzeptieren.

Eine Selbstverständlichkeit ist es natürlich, das „Bitte nicht Rauchen”-Schild zu beachten. Ein paar Minuten lang wird man es wohl ohne Glimmstengel aushalten können. Auch Essen und Trinken sollte man unterlassen, aus Rücksicht auf den Fahrer (Reinigung!) und auf nachfolgende Fahrgäste.

Und noch etwas ist ganz wichtig: Das Trinkgeld. Es sollte selbstverständlich sein, dem Fahrer einen kleinen Obolus zu gewähren.

jetzt kommentieren? 06. Juli 2009

ältere Beiträge