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Das Verhalten in Großraumbüros

In vielen Dienstleistungsunternehmen sitzen die Mitarbeiter nicht in kleinen Räumen, die sie sich mit einem oder zwei Kollegen teilen, sondern in Großraumbüros. Hier finden oftmals bis zu fünfzig Menschen in einem einzigen Raum Platz. Die Schreibtische stehen nebeneinander, Sichtschutzwände bieten ein klein wenig Privatsphäre. Vor allem in Call Centern oder im Backoffice findet sich diese Form des Büros sehr häufig.

 

In der Regel sind die Großraumbüros sehr gut ausgestattet. Jeder Mitarbeiter hat einen ausreichend großen Schreibtisch, einen abschließbaren Spind und wird mit allen benötigten Arbeitsmaterialien ausgestattet. Die große Nähe zu den anderen Kollegen setzt jedoch einige besondere Verhaltensregeln voraus, damit es nicht zu Schwierigkeiten kommt.

Meist werden kurze Gespräche mit den Kollegen durchaus gutgeheißen. Mitarbeiter, die sich verstehen, kommen lieber zur Arbeit und helfen sich untereinander. Jeder Einzelne sollte jedoch darauf achten, dass die Unterhaltungen in einem gedämpften Tonfall geführt werden, damit der Geräuschpegel im Büro nicht zu sehr ansteigt. Vor allem dann, wenn in dem Raum auch viele Kundentelefonate geführt werden, ist Ruhe ungemein wichtig. Bittet einer der Kollegen um mehr Ruhe, sollte seinem Wunsch ohne Diskussion nachgekommen werden.

Entsprechend sollte der Arbeitsplatz bei Arbeitsbeginn und -ende möglichst leise aufgesucht und verlassen werden. Lautes Geklapper mit Geschirr oder auch Guten Morgen-Rufe an entfernt sitzende Kollegen stören die Mitarbeiter, die bereits konzentriert arbeiten.

Für ausgedehnte Gespräche stehen in allen Gebäuden entsprechende Tee- und Pausenräume zr Verfügung.

 

Auch das Lüften und Heizen ist oft Thema in großen Büros, da der Einzelne immer Abstriche machen muss. Kurzes, stoßweises Lüften hat sich gut bewährt, da frische Luft hereinkommt, längerer Zug jedoch vermieden wird. Personen, denen es schnell zu warm wird sollten im Winter zugunsten ihrer frierenden Kollegen auf leichtere Kleidung zurückgreifen, statt ihren Drang nach Kühle durch Dauerlüften umzusetzen.

 

Darüber hinaus herrscht in den meisten Großraumbüros die Regel, dass Mobiltelefone ausgeschaltet sein sollten. Zwar kann das Telefon ruhig an sein, aus Rücksicht auf die Kollegen sollte jedoch der Klingelton auf stumm geschaltet werden. Ankommende Anrufe können auch über den Vibrationsalarm bemerkt werden. Private Gespräche sollten jedoch in den Pausen und nicht am Arbeitsplatz geführt werden.

jetzt kommentieren? 17. März 2009

Benehmen im Fitness-Studio

Jede Gemeinschaft hat eigene Regeln. Bereits in der Familie werden an jedes Mitglied verschiedene Ansprüche gestellt, die es einhalten muss, damit das Zusammenleben harmonisch abläuft. Auch im beruflichen Alltag müssen Regeln eingehalten werden, damit die anfallende Arbeit erfüllt werden kann. Schwierig wird es oft in den Fällen, in denen viele verschiedene Menschen aufeinander treffen, die sich nicht kennen und bei denen es zu keinem einheitlichen Miteinander kommt.

 

Eine solche Situation kommt oft im Freizeitbereich auf, zum Beispiel in einem Fitness-Studio. Hier sind viele Mitglieder angemeldet, die nicht immer zu festen Zeiten trainieren. So kommt es, dass oftmals bei jedem Besuch andere Personen anwesend sind. Lediglich das Personal ist bekannt. Damit es unter den Mitgliedern zu keinen Unstimmigkeiten kommt, stellt jedes Studio eigene Regeln auf. Diese beziehen sich auf die Nutzung der Geräte und der Räumlichkeiten. Im Zuge der Reinlichkeit stehen bei den Geräten in der Regel Desinfektionsmittel und Tücherbereit. Nach der Nutzung ist jeder Sportler dazu angehalten, die von ihm verwendeten Geräte damit zu reinigen. Gewöhnlich wird außerdem ein Handtuch auf den Sitzflächen ausgebreitet, um den Schweiß aufzufangen und die Geräte sauber zu halten. Umkleideräume und Duschen sollen ordentlich hinterlassen werden.

 

Die zwischenmenschlichen Regeln dagegen sind wie bei allen Gemeinschaften in der Regel ungeschrieben und werden oft nicht eingehalten. Leider gehören Lästereien zum Alltag der meisten Fitness-Studios. Neulinge, deren Figur nicht den Anforderungen entspricht oder deren Sportbekleidung nicht nach dem neuesten Trend gekauft wurde, werden häufig zur Zielscheibe des Spotts. Ausgrenzung ist der wohl häufigste Grund, aus dem übergewichtige Personen ihr Vorhaben Abstand nehmen, in einem Fitness-Studio etwas für sich zu tun. Vor der Anmeldung sollte bei einem Probetermin deshalb auch darauf geachtet werden, wie die Stimmung unter den Anwesenden ist. Positiv zu werten sind angeregte Unterhaltungen und gemeinsames Lachen, vielleicht helfen sich die Sportler auch untereinander. Dies spricht für ein gutes Klima im Studio. Sind dagegen nur äußerst athletische Personen anwesend, die stur vor sich hin trainieren ohne die anderen eines Blickes zu würdigen, könnte es sich um ein Studio handeln, in dem viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wird. Da der erste Eindruck trügen kann, sollte mit der Leitung eine Probezeit ausgehandelt werden, in der ein tägliches Kündigungsrecht besteht. Auf diese Weise kann das Studio an verschiedenen Tagen und Uhrzeiten besucht werden, und die Mitglieder können in Ruhe kennen gelernt werden. So ist gewährleistet, dass die Wahl auch auf das richtige Fitness-Studio fällt und das Training mit Spaß kombiniert werden kann. Nur so stellt sich langfristig Erfolg ein.

jetzt kommentieren? 25. Januar 2009

Was sind gute Manieren?

Jeder redet davon und doch ist es schwer zu sagen, was sie eigentlich sind; die „guten Manieren”. Hat man bereits gute Manieren, wenn man mit Messer und Gabel essen kann? Oder bekommt man dieses Lob nur, wenn man einen Hummer perfekt zerlegen und essen kann? Es ist sehr schwer diesem Ausdruck eine klare und eindeutige Definition zu zuordnen. Es liegt auch immer im Auge des Betrachters.
Wenn man beispielsweise kleine Kinder hat, die sich eigentlich den ganzen Tag mit Lebensmitteln einsauen und danach aussehen als wenn mehr Essen auf dem Pullover gelandet wäre als im Mund, dann könnte man bereits von guten Manieren sprechen, wenn diese Kinder dann den Umgang mit Messer und Gabel lernen.

Andererseits könnte man wohl auch von guten Manieren sprechen, wenn man sich in einem 4-5Sterne Hotel aufhält und dort zu Abend speist. Das Essen besteht dann aus einem Hummer und man ist in der Lage ganz souverän diesen Mundgerecht zu zerteilen und ihn zu essen. Auch hier wird man dann ganz bestimmt von guten Manieren sprechen können.

Allerdings muss beachtet werden, dass die Kinder irgendwann groß sind und man nicht mehr von guten Manieren sprechen kann, wenn sie Messer und Gabel halten können. Auch wird nicht jeder von uns regelmäßig in einem 4-5 Sterne Hotel zu Abend essen und dann auch noch ausgerechnet Hummer.

Es lässt sich also festhalten, dass die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegt.

Auch wird oft angenommen, dass man gute Manieren hat, wenn man in der Lage ist sich der Situation entsprechend zu unterhalten. Sprich durch Sprache kann man gute Manieren darstellen.

Wer nun neugierig geworden ist, was gute Manieren eigentlich sind, dann sollte man sich Benimm Kurse anschauen. In Benimm Kursen wird das gute Benehmen und Verhalten verbessert und geschult. Durch eine Teilnahme an Benimm Kurse kann man sicherlich herausfinden, was für einen selber gute Manieren sind.

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Gutes Benehmen ist auch am Telefon wichtig

Für die meisten Menschen ist der größte Teil der geführten Telefonate beruflicher Natur. Diese Gespräche unterliegen anderen Regeln als die privaten, da der Gegenüber in den meisten Fällen nicht bekannt ist. Um erfolgreiche Telefonate zu führen, gehört ein gutes Stück Fingerspitzengefühl dazu, denn es ist wichtig, zu dem Gesprächspartner eine Beziehung aufzubauen. Dies gelingt am besten durch eine komplette Vorstellung zu Beginn des Gesprächs. Das gilt sowohl für einen aktiv durchgeführten Anruf als auch für das Annehmen eines solchen! Vor- und Zunahme sowie die Nennung des Firmen- und Abteilungsnamens sind unerlässlich. Auch der Name des Gesprächspartners ist wichtig, wird dieser nicht verstanden ist es besser, noch einmal gezielt nachzufragen. Während des Gesprächs schafft die Nennung des Namens Nähe und ist außerdem sehr höflich. Darüber hinaus sollte der Angerufene nicht mit einem Thema überrumpelt werden. Besser ist kurz darzulegen, welchen Inhalt das Gespräch haben wird, damit der Gesprächspartner sich orientieren kann.

Wie jedes Gespräch unterliegt auch ein Telefonat den Grundsätzen der Kommunikation. Um Missverständnisse zu vermeiden sollte das Prinzip des aktiven Zuhörens angewandt werden. Das bedeutet, das Gesagte des Anderen in eigenen Worten noch einmal zu wiederholen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Inhalte auch korrekt aufgefasst werden.

 

Richtiges Telefonieren kann gelernt werden. Viele freiberufliche Trainer und auch Consultingfirmen bieten daher Seminare an, in denen die Teilnehmer mit den Finessen eines Telefonats vertraut gemacht werden. Diese Coachings können sowohl im Unternehmen selber oder auch in Form einer Wochenendschulung erfolgen, die Dauer ist dabei abhängig vom gewünschten Lernerfolg. Eine Teilnahme an einem Telefoncoaching lohnt vor allem für Personen, die viel telefonischen Kundenkontakt haben. Die aktive Gesprächsführung kann helfen, Telefonate schneller und zu beiderseitiger Zufriedenheit zu führen, Eskalationen zu verhindern und auch potentielle Kunden für sich zu gewinnen. Die im Seminar erlernten Praktiken können auch für den privaten Bereich erfolgreich genutzt werden.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Online-Tests überprüfen das Knigge-Wissen

Die Ergebnisse einer Suchanfrage nach dem Begriff „Knigge” bei einer der bekannten Suchmaschinen liefert eine unüberschaubare Menge an Links. Ein großer Teil davon bezieht sich auf Knigge-Seminare und Bücher zu dem Thema, einige bieten jedoch auch eine kostenfreie Überprüfung des Knigge-Wissens über Online-Tests an.

Diese Tests gibt es zu unterschiedlichen Themen, zum Beispiel rund um die Regeln am Tisch oder bei geschäftlichen Empfängen. Die Fragen decken dann den gesamten Ablauf des behandelten Themas ab. Aus den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten muss dann eine ausgewählt werden. Im Anschluss an die einzelnen Fragen wird in der Regel direkt ausgegeben, ob sie richtig beantwortet wurde, dazu erhält der User detaillierte Informationen rund um die richtige Antwort.

Die Online-Tests rund um Knigge bieten auf spielerischem Weg die Möglichkeit, sich mit den Benimmregeln nach dem deutschen Autor zu befassen. Oftmals bleiben die korrekten Verhaltensweisen viel präsenter, als wenn lediglich ein Ratgeber dazu gelesen würde. Zusätzlich werden die möglichen Schwachpunkte des Getesteten ersichtlich, was diesem die Möglichkeit bietet, sich gezielt in ein Thema einzulesen. Nicht selten wird direkt auf weiterführende Seiten verwiesen, die zusätzliche Informationen bereithalten. Damit können diese Online-Knigge-Tests die ausgedehnte Lektüre der einschlägigen Literatur sogar komplett ersetzen.

Vor allem als eine kurzfristige Vorbereitung auf wichtige Einladungen oder Gespräche lohnt sich ein solcher Test, denn die richtigen Verhaltensweisen werden knapp und auf den Punkt formuliert. Auch für eine Geschäftsreise ins Ausland können hier die grundlegenden Benimmregeln zügig erlernt werden. Die Fragen werden meist in eine erzählte Situation verpackt, die es ermöglichen, die verschiedenen Gelegenheiten später wiederzuerkennen.

Gute Online-Tests, die über die Hintergründe der verschiedenen Benimmregeln informieren, werden von renommierten Beratern und Trainern erstellt. Kontaktformulare ermöglichen individuelle Nachfragen zu einzelnen Unklarheiten und tragen dazu bei, die Tests noch besser zu gestalten.

Die Knigge-Tests werden in aller Regel kostenfrei angeboten und können beliebig oft wiederholt werden.

jetzt kommentieren? 10. November 2008

Etikette und Benehmen bedeuten mehr als passende Kleidung

Nicht erst seit Erscheinen des „Knigge” ist den Menschen bewusst, wie wichtig korrektes Auftreten für das eigene Ansehen ist. Seit sich die Menschen in einer gemeinsamen zivilisierten Umgebung befinden, ist das Gelingen des Zusammenlebens davon abhängig, dass sich jeder Einzelne darum bemüht, mit den anderen auszukommen und sich entsprechend an die gegebenen Voraussetzungen anpasst. Dazu gehört längst nicht nur die Umsetzung des anerkannten Verhaltens. Zwar macht ein angemessenes Auftreten einen großen Teil des guten Benehmens aus, jedoch gehört noch einiges mehr zur stilsicheren Etikette. Beispielsweise wird es bei einem Geschäftsessen wenig Eindruck machen, wenn der Einladende zwar tadellose Tischmanieren aufweist, jedoch unhöflich zum Kellner ist. Etikette beruht also zu einem großen Teil auf dem Auftreten anderen Menschen gegenüber.

Manieren beweist derjenige, der es schafft, seinem Gegenüber ein positives Gefühl zu vermitteln. Wer seinem Gegenüber offen entgegentritt und ihn ernst nimmt, schafft eine ideale Grundlage für ein gemeinsames Arbeiten.

Auch Knigge beschäftigte sich nicht in erster Linie mit der Erstellung von Leitfäden für das richtige Auftreten. Seine Arbeit lag vielmehr auf der Beobachtung des menschlichen Miteinanders und den für das Gelingen notwendigen Bestandteilen. Auch in seinem Werk „Über den Umgang mit Menschen” finden sich daher Anmerkungen zur Kommunikation und vor allem zu den Gesten der Höflichkeit. Wesentlicher Bestandteil hier ist vor allem, dass sich der Einzelne nicht über die Maßen ernst nimmt und ausreichend Platz für seine Gegenüber lässt- dazu gehört, auch andere Meinungen und Verhaltensweisen stehen lassen und respektieren zu können. Gerade bei Auslandsreisen ist dieser Punkt besonders wichtig, denn hier treffen oft verschiedene Kulturen und Ansichten aufeinander. Bis zu einem gewissen Punkt sollte jeder Mensch in der Lage sein, sich diesen anderen Gegebenheiten anzupassen, um nicht unangenehm aufzufallen.

Gutes Benehmen setzt sich also aus dem menschlichen Aspekt und einem regelkonformen Verhalten zusammen. Diese beiden Punkte können nicht für sich selber als gute Manieren gelten sondern sind eng miteinander verknüpft.

jetzt kommentieren? 07. November 2008