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Der Knigge und die Emanzipation

Die Inhalte des Knigge sind nunmehr über 200 Jahre alt. Seit Erscheinen des Werks haben sich die Lebensumstände und die Umgangsformen in der Gesellschaft zum Teil grundlegend geändert. Vor allem die Stellung der Frau ist seitdem eine andere. Die Emanzipation und der heutige Umgang von Frauen und Männern wirken sich entsprechend auch auf die Knigge-Regeln aus.

 

Dabei sind jedoch die Änderungen keineswegs so gravierend, wie man vielleicht annehmen möchte. Noch immer gilt es als höflich, der Dame in den Mantel zu helfen, ihr die Türen aufzuhalten und den Stuhl am Tisch zurechtzurücken. Diese kleinen Aufmerksamkeiten sind allerdings nicht mehr so alltäglich, wie sie es zu Lebzeiten Adolph Freiherr Knigges waren. Vielmehr beschränken sie sich nunmehr auf bestimmte Anlässe, vor allem bei einer Einladung in ein elegantes Restaurant oder einen Opernbesuch. Im Alltag dagegen öffnet in der Regel derjenige die Türen, der gerade voran geht, und auch den Mantel ziehen sich die Frauen meist selber an. Lediglich bei älteren Paaren ist diese Geste noch immer ein festes Ritual. Andersherum gilt es nun als angebracht, auch dem Herrn den Mantel hinzuhalten um ihm so das Anziehen zu erleichtern.

 

Eine wesentliche Änderung wird durch die berufliche Situation der Frau bedingt. Als Knigges Werk „Über den Umgang mit Menschen” erschien, waren Frauen im Beruf eher die Ausnahme, vor allem in gehobenen Positionen waren Frauen nicht anzutreffen. Heute dagegen sind Frauen auch in großen Unternehmen wichtige Arbeitskräfte, denen die entsprechende Wertschätzung entgegengebracht wird. Bei einem Geschäftsessen ist es deshalb nicht mehr unbedingt nötig, sich zu erheben, wenn die Dame den Tisch kurz verlässt- oft jedoch wird an dieser Tradition trotzdem festgehalten. Trifft ein neuer Gast ein, bleibt die Dame auch nicht mehr sitzen, sondern steht ebenfalls auf um ihm die Hand zu reichen. Dies geschieht vor allem aus dem Bedürfnis heraus, dem Mann gegenüber auf Augenhöhe zu sein. Auch deshalb gleichen sich die Verhaltensformen mehr und mehr an.

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Knigge als Geschenk

Gute Manieren und richtige Umgangsformen sind wichtige Züge an einem Menschen. Personen, die sich in allen Situationen zurechtfinden haben erwiesenermaßen mehr Erfolg im Beruf und auch im Privatleben. Dabei sind Manieren in der Regel anerzogen und der Lohn eines jahrelangen Lernens. Naturgemäß kann kaum ein Mensch alle ungeschriebenen Regeln des menschlichen Miteinanders kennen. Nicht selten stellt das Berufsleben neue Anforderungen, denen man nicht unbedingt gewachsen ist. Um die nötige Sicherheit auf dem ungewohnten Terrain zu erlangen, bietet sich der Besuch eines Knigge-Seminars mit einem einschlägigen Inhalt an.

 

Viele freie Trainer haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Manche führen Seminare zu den Tischmanieren durch, andere dagegen verhelfen schüchternen Menschen zu mehr Selbstvertrauen oder weisen Personen in die richtige Garderobe für gesellschaftliche Anlässe ein. Mit einem solchen Knigge-Kurs ist nicht nur ein beträchtlicher Zeitaufwand verbunden, es fallen darüber hinaus auch Kosten an. Neben dem finanziellen Aufwand für das Seminar selber kann auch ein Aufenthalt in einem Hotel notwendig sein. Nicht jeder kann oder möchte sich diesen Kosten stellen, obwohl ein Knigge-Seminar durchaus eine interessante Möglichkeit darstellt. Für diese Personen ist ein Gutschein für einen Knigge-Kurs ein reizvolles Geschenk.

 

Geschenkgutscheine können bei der Knigge-Akademie bestellt werden. Da für die verschiedenen Seminare unterschiedlich hohe Teilnehmergebühren veranschlagt werden, ist die Höhe des Gutscheins nicht festgelegt. Wie hoch er also im Einzelnen ausfällt, kann der Schenkende selber bestimmen. Sofern bereits bekannt ist, welchen Kurs der Beschenkte besuchen möchte, kann natürlich auch die komplette Gebühr übernommen werden. Besonders schön ist dieses Geschenk natürlich, wenn der Schenkende seine Begleitung zu dem Seminar anbietet. Das gemeinsame Erlebnis stärkt die Beziehung, außerdem können die Inhalte miteinander besprochen und aufgearbeitet werden.

Auch für Einzelberatungen oder Kinder-Trainings können die Gutscheine ausgestellt werden.

 

Da gutes Benehmen zu jedem Zeitpunkt aktuell ist, ist ein solches Geschenk niemals aus der Mode. Wann der Beschenkte seinen Gutschein einlöst, bleibt ihm überlassen, denn die Gutscheine haben keine beschränkte Gültigkeit.

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009