Posts gespeichert unter 'Knigge- Rat'

Das Leben einfacher gestalten

Wenn man auf einer Feier eingeladen ist und dort auf Menschen treffen wird, die einen nicht so gut kennen, dann sollte man sich immer von seiner besten Seite zeigen. Doch wie macht man dies? Tja vielen Menschen ist diese Gabe einfach von Geburt aus mitgegeben worden. Andere müssen durch die harte Schule des Lebens gehen und erst nach einem steinigen Weg voller Fehler lernen sie wie man sich richtig zu verhalten hat.

Doch man kann es auch einfacher haben. Natürlich lernt man am Besten aus den Fehlern die man selber auch gemacht hat.

Allerdings sollte man auch immer versuchen Fehler zu vermeiden, zumindest wenn man weiß, dass man welche machen könnte.

So kann man Benimm Kurse machen, wenn man weiß, dass man im Umgang mit Menschen zu viele Fehler macht. Denn wenn man in diesem Bereich Fehler macht, dann wirken diese sich lang anhaltend aus. Sie können einem das Leben schwer machen. Man schließt von einem Verhaltensfehler einer Person immer sofort auf den Charakter.

In Benimm Kurse lernt man den Umgang mit Menschen. Egal ob dies beim Essen ist oder auf einer ganz gemütlichen Gartenparty. Für jede Gelegenheit gibt es verschiedene Gesellschaftliche Regeln, die man einhalten sollte.

Natürlich sind gute Manieren am wichtigsten im Umgang mit Geschäftskunden oder generell im Berufsleben. Aber auch im privaten Bereich kann es wichtig sein, denn auch gegenüber seinen besten Freunden sollte man manche guten Regeln an den Tag legen.

Schließlich will man es sich nicht mit seinen Freunden verscherzen.

Wenn man also das Gefühl hat, dass man nicht ganz fit ist im Umgang mit fremden Leuten, dann lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei einem Benimm Kurs.

Benimm Kurse erklären warum man welches Verhalten an den Tag legen sollte und dieses Wissen muss man dann bei Rollenspielen einüben. Auf diese Weise kann man die richtigen Verhaltensweisen am Besten verinnerlichen.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2009

So verhält man sich in der Mensa

Wer jemals einen Fuß in eine Universität gesetzt hat, wird dies schon einmal gesehen haben: Studenten, die über das Mensaessen meckern. Nun, Tatsache ist, dass das Essen in den Mensen dieser Republik früher alles andere als besonders schmackhaft war, dass es in Bezug auf Geschmack, Nahrhaftigkeit, Aussehen, etc. beinahe jeden Wunsch offen ließ. Aber Tatsache ist auch, dass sich in den letzten Jahren vieles geändert hat, und zwar zum Guten. Mensen sind heutzutage in aller Regel keine Abfüllstationen mehr, wo mehr oder weniger finanzschwache Studenten nach dem Durchlaufprinzip abgefüttert werden, bzw. nach dem Prinzip: Wer Magenkrämpfe kriegt, der gibt ein gutes Versuchskaninchen für den Herrn Chefarzt der Uniklinik ab. Nein, genau so wie im Allgemeinen das Essen in Cafeterias und Kantinen besser geworden ist, so haben auch die Mensen dieser Republik viele positive Veränderungen durchgemacht.

Das heißt natürlich nicht, dass es verboten wäre, sich negativ über das Essen zu äußern. Nur sollte man dies nicht reflexartig tun, nach dem Motto „in der Mensa schmeckt es eh nicht”, sondern nur dann Kritik äußern, wenn diese auch berechtigt ist. Schließlich läuft der Koch auch nicht durch den Speisesaal und macht sich darüber lustig, dass der Herr Jurastudent gerade die Kapitalrechtsklausur verhauen und die Frau BWLerin gerade ihre Prüfung in Marketing in den Sand gesetzt hat.

Noch etwas ist ganz wichtig: Niemals - sollte das  Essen einmal nicht zufriedenstellend gewesen sein - seinen Frust am Personal auslassen! Die Dame, die die Brötchen schmiert, die man sich notgedrungen kaufen muss, weil das Gulasch versalzen war, hat auf die Leistungen der Küche nicht den geringsten Einfluss. Daher sollte man sich stets an den Verantwortlichen, das heißt, an einen der Köche, halten, oder aber - kommt man an diesen nicht heran - an einen Vertreter der Verwaltung.

jetzt kommentieren? 01. Juli 2009

Auf dem Kreuzfahrtschiff: Angemessenes Benehmen ist ganz, ganz wichtig

Früher waren sie nur etwas für die Reichen und Mächtigen, heute dagegen kann auch Otto Normalbürger sie sich leisten: Kreuzfahrten. Immer mehr Menschen erfüllen sich einen langgehegten Traum und fahren auf einem der schwimmenden Paläste nach Florida, in die Karibik, durchs Mittelmeer oder in eisige Polargewässer. Kurzum: Eine Kreuzfahrt zu machen ist zwar immer noch etwas Tolles, es ist in dem Sinne aber nichts Besonderes mehr.

Aber auch wenn es nicht mehr nur die Elite ist, die es sich auf hoher See gut gehen lässt: Ein gewisser Anspruch an Bord ist immer noch vorhanden. Es gibt zwar auch Kreuzfahrten, bei denen sich die Passagiere eher wie Ballermann-Touristen verhalten, aber vor solchen Reisen ist dringend abzuraten. Erkennen tut man sie übrigens am Preis: Ist eine Kreuzfahrt zu billig, kann man davon ausgehen, dass sie etwas für Billigreisende ist, wobei die Betonung wirklich auf dem Wort billig liegt.

  Wie nun soll man sich auf einem Kreuzfahrtschiff verhalten?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man stets angemessene Kleidung trägt. Das sollte man natürlich auch im Normalleben tun, aber an Bord, wo man sich über einen längeren Zeitpunkt hinweg immer wieder über den Weg läuft, ist das besonders wichtig. Also: Ausgehkleid und Anzug beim Captain´s Dinner, Badehose und Sandalen nur dort, wo es sich gehört: Am und im Swimmingpool.

Ganz wichtig ist auch, dass man dem Alkohol nur in Maßen zuspricht. Betrunkene Mitreisende, denen es darüber hinaus durch die Kombination von Alkohol und Seegang schlecht geht, können einem jeden Passagier die Reise so richtig vergällen.

In Bezug auf Trinkgeld sollte man sich den Sitten an Bord anpassen. Hier sind die Gepflogenheiten unterschiedlich, bei einigen Reedereien sind Trinkgelder üblicher als bei anderen. Wichtig ist nur: Niemals zu wenig geben; wer das tut, entlarvt sich wirklich als kleiner Otto, der zum ersten Mal eine Reise tut.

 

jetzt kommentieren? 29. Juni 2009

Bewerbungen ins Ausland

Viele Menschen möchten einen Teil ihrer beruflichen Erfahrung im Ausland machen. Vor allem junge Hochschulabsolventen zieht es nach dem akademischen Abschluss in die weite Welt, denn sie sind oft noch ungebunden und wünschen sich einen interessanten Aspekt für ihren Lebenslauf.

 

Dabei ist die Stellensuche im Ausland sogar noch schwieriger als die im Heimatland. Nicht nur die Distanz zu den potentiellen Arbeitgebern erschwert das Bewerbungsverfahren, denn in anderen Ländern herrschen auch andere Regeln für Bewerbungen.

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden möchte, muss mit seinem Lebenslauf und der Bewerbung begeistern können, andernfalls wird der potentielle Arbeitgeber eher darauf verzichten, einen Kandidaten aus dem Ausland einfliegen zu lassen. Jedem Bewerber sollte deshalb bewusst sein, dass eine Bewerbung ins Ausland deutlich mehr Aufwand bedeutet und dass auch dort die Konkurrenz enorm ist.

Sicher geht, wer sich umfassend über die Bewerbungsregeln im Ausland informiert. Im Internet finden sich viele Portale, die hilfreiche Tipps für Auslandsbewerbungen bereithalten, darüber hinaus sind auch Bücher zu diesem Thema erschienen. Wer es professionell angehen möchte, beauftragt eine Agentur mit der Vermittlung. Diese sind spezialisiert auf Auslandsbewerbungen und kennen die Gepflogenheiten genau. Außerdem verfügen sie oft über die interessanten Stellenangebote, für die dann ein passendes Anschreiben verfasst wird.

 

Erregt die Bewerbung dann das Interesse des potentiellen Arbeitgebers, steht das Gespräch an. Oftmals ist eine beschwerliche Anreise damit verbunden, die durchaus auch ohne Erfolg angetreten werden kann. Im Vorfeld sollte mit dem Unternehmen geklärt werden, wer die Kosten für den Flug übernimmt. Meist kann der Bewerber seine Ausgaben bei dem Unternehmen einreichen und erhält die Kosten erstattet.

Auch für das Gespräch sollte sich der Bewerber sorgfältig vorbereiten. Nicht allein sein beruflicher Werdegang ist von Bedeutung, auch das Auftreten vor dem möglichen Chef. In manchen Ländern ist es unüblich, im Anzug zum Gespräch zu erscheinen, in anderen wird er dagegen erwartet. Außerdem herrschen vielerorts andere Regeln was den Umgang miteinander betrifft - auch hier lohnt sich die Recherche im Internet, damit die Bewerbung am Ende mit einer Anstellung belohnt wird.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

Do`s und Dont`s im Restaurant

Ein Essen im Restaurant gehört für viele Menschen zu einer der schönsten Annehmlichkeiten des Lebens. Einmal nicht selber kochen und später abspülen müssen und sich einfach bedienen lassen entschädigt für den Stress im Alltag. Doch so ein Aufenthalt im Restaurant birgt manche verborgenen Regeln, die nichts mit dem eigentlichen Verzehr der Speisen zu tun haben.

 

Gleich ob das Essen mit dem Partner, im Freundeskreis oder mit Geschäftspartnern eingenommen werden soll, in der Regel geht derjenige voran, der den Tisch bestellt hat. Wurde keiner reserviert, geht derjenige vorne weg, der die Einladung ausgesprochen hat. Um die anderen Gäste nicht zu stören, sollte die Unterhaltung während des Gangs zum Tisch und auch später beim geselligen Zusammensitzen eine eher gedämpfte Lautstärke aufweisen. Jacken und Mäntel gehören an die Garderobe, damit diese nicht während des Gehens an den Stühlen oder gar an den Gästen selber hängen bleiben.

Ganz gleich, wie sorgsam man sich für das Essen zurecht gemacht hat oder wie schön das Kleid ist: Im Restaurant gilt vornehme Zurückhaltung. Unnötige Gänge oder auffälliges Posieren gehören nicht in diesen Rahmen.

Sollten sich Bekannte zu derselben Zeit in dem Restaurant aufhalten, genügt ein kurzer Gruß. Es ist nicht unbedingt nötig, alle miteinander bekannt zu machen oder gar um einen gemeinsamen Tisch zu bitten. In jedem Fall gehört der bevorstehende Abend ganz allein der derzeitigen Begleitung, andere Bekannte können zu einem anderen Zeitpunkt getroffen werden.

 

Bei der Wahl der Speise steht oft die Frage nach dem Preis unausgesprochen im Raum. Sofern jeder für sich selber zahlt, kann auch jeder wählen was er möchte. Übernimmt jedoch eine einzelne Person am Ende die gesamte Rechnung, gibt diese auch den ungefähren Kostenrahmen vor. Dies sollte auf eine eher subtile Weise geschehen, zum Beispiel mit dem Hinweis auf eine besondere Menüfolge. Bei Fragen zu einem einzelnen Gericht sollte der Kellner mit einer dezenten Geste herbeigerufen werden. Es ist keineswegs unangebracht, bei Unklarheiten nachzufragen, vor allem dann, wenn die Karte Fachausdrücke oder der Gast auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagiert. Unangebracht ist lediglich, den Kellner mit einem lauten Ruf auf sich aufmerksam zu machen.

 

Diese wichtigen Voraussetzungen für einen gelungenen Abend sollten auch dann eingehalten werden, wenn es sich bei dem Restaurant nicht um ein besonders hochwertiges handelt. Der Akt des Essengehens an sich sollte zelebriert werden, das passende Umfeld wird maßgeblich von den Gästen selber mitbestimmt.

jetzt kommentieren? 27. März 2009

Der deutsche Knigge-Rat

Die Beobachtungen des Autors Adolph Freiherr Knigge und die Schlussfolgerungen, die er daraus gezogen hat, können heute, bedingt durch den Wandel, dem die Gesellschaft zu jeder Zeit unterliegt, nicht mehr unverändert angenommen werden. Alle Thesen wurden und werden deshalb ständig überarbeitet. Dabei ist es keineswegs einfacher geworden, sich im Umgang mit seinen Mitmenschen untadelig zu präsentieren, denn die Ansprüche an den Menschen wachsen ständig. Auch die Betätigungsfelder der Männer und Frauen, die zu Lebzeiten Knigges noch streng voneinander getrennt waren, verschwimmen heute. Ein Mann ist längst nicht mehr der alleinige Versorger der Familie, zusätzlich bringt er sich auch vermehrt in die Versorgung des Haushalts mit ein. Die Frau dagegen betreut nicht mehr nur die heimischen vier Wände sondern trägt durch einen eigenen Arbeitsplatz zum Auskommen der Familie bei. Daraus bedingt erwachsen völlig neue Ansprüche an die Umgangsformen der Menschen; es wird vorausgesetzt, dass sich jeder an die wechselnden Umstände anpassen kann. Die Grundlagen des guten Benehmens, die einst Knigge in seinem Werk „Über den Umgang mit Menschen” festhielt, sind deshalb um einige Aspekte erweitert worden.

Der deutsche Knigge-Rat ist ein Zusammenschluss aus Wissenschaftlern, Pädagogen, Personalberatern und Vertretern der Kirche, der es sich zum Ziel gesetzt hat, den Inhalt des Buches „Der große Knigge”, der nunmehr als Referenzwerk für gutes Benehmen angesehen wird, ständig auf dem laufenden zu halten. Neue Einflüsse auf die Gesellschaft, wechselnde Rollen von Frauen und Männern und auch der wachsende Druck auf den Nachwuchs sollen aufgefangen und in das Buch eingearbeitet werden. Auch deshalb beteiligt sich der Verleger des Werkes bei der Arbeit des deutschen Knigge-Rats.

Der deutsche Knigge-Rat veröffentlicht seine Arbeit außerdem durch Pressemeldungen und andere Informationsmedien. Eines der großen Ziele ist zudem, Richtlinien und Orientierungshilfen für die Arbeit der freiberuflichen Knigge-Trainer oder auch Personalberatern zu erarbeiten, damit diese ihrer Arbeit optimal vorbereitet nachgehen können. Ergänzt wird dies durch Gastvorträge und Weiterbildungen.

Die Arbeit des deutschen Knigge-Rats ist unerlässlich für die Aktualität, die der Knigge auch heute noch beweist- gutes Benehmen ist schließlich nie aus der Mode.

jetzt kommentieren? 07. November 2008