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Der Umgang mit Kollegen erfordert Fingerspitzengefühl

Als berufstätiger Mensch verbringt man mit seinen Kollegen auf der Arbeit mehr Zeit als mit dem Partner und der Familie. Entsprechend ergeben sich aus der Tätigkeit nicht selten Freundschaften, die über Jahre hinweg halten. Jedoch reicht die Zuneigung nicht für alle Kollegen bis zu einer engen persönlichen Bindung, dennoch muss die Basis für die Zusammenarbeit stimmen. Entsprechend müssen einige Regeln eingehalten werden, damit es nicht zu Problemen kommt, die sich auf die Arbeit auswirken können.

In jedem Fall sollte mit zu privaten Details auf der Arbeit sparsam umgegangen werden. Persönliche Dinge sollten nur an Personen weitergegeben werden, die sich bereits des Vertrauens würdig erwiesen haben. Sonst läuft man Gefahr, dass sich auch unliebsame Geschichten wie ein Lauffeuer durch die gesamte Abteilung verbreiten und jeder über das eigene Privatleben Bescheid weiß. Oftmals werden die Geschichten zudem ausgeschmückt oder verändert und können den Ruf negativ beeinflussen. Der tägliche Umgang mit den Kollegen sollte von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft geprägt sein, jedoch gehört eine gewisse Portion Distanz ebenfalls dazu.

Wer unter seinen Kollegen gern gesehen ist, hat es leichter. Neben einem netten Lächeln und einem freundlichen Gruß kann eine gemeinsame Kaffeepause Wunder wirken. Es ist also ratsam, sich nicht grundsätzlich selber auszuschließen und sich in der Pause zurückzuziehen. Regelmäßig sollte der Kontakt zu den anderen Angestellten gesucht und gepflegt werden. Sicherlich fällt hier das eine oder andere private Wort, manchmal auch ein brisantes Detail über das Unternehmen- in keinem Fall sollte etwas, das in dem Rahmen einer Pause erzählt wird, weitergetragen werden!

In den meisten Betrieben ist es üblich, am Geburtstag einen Kuchen oder etwas Ähnliches mitzubringen. Dieser Brauch sollte unbedingt aufgegriffen und beibehalten werden. Getreu dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft” kann auf die nette Kollegin vom Tisch gegenüber an deren Geburtstag gerne auch ein kleines Präsent warten.

Wer über den beruflichen Alltag hinaus keinen weiteren Kontakt wünscht, sollte diese Tatsache höflich, aber strikt deutlich machen. Es ist keineswegs verwerflich, nicht jede neue nette Bekanntschaft in das Privatleben zu integrieren.

jetzt kommentieren? 21. November 2008

Knigge-Kurse für Berufstätige

Gutes Benehmen öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben. Besonders im Berufsleben ist das Betragen den Kollegen und Vorgesetzten gegenüber ausschlaggebend für eine gute Beurteilung und damit auch für eine Beförderung. Dabei ist nicht unbedingt klar, welches Auftreten als höflich und zuvorkommend und welches bereits als aufgesetzt und bemüht gewertet wird, denn die Grenzen sind fließend. Aufgesetztes Verhalten wird dabei ebenso ungern gesehen wie Unhöflichkeit und sollte vermieden werden!

Viele Menschen können sich nicht gewinnbringend „verkaufen”, sei es, weil sie zu schüchtern sind, sei es, weil ihnen eine sehr direkte Art eigen ist, die oft aneckt. Wer sich des Defizits jedoch bewusst ist und aktiv dagegen vorgehen möchte, kann mit Arbeit an sich selbst viel erreichen und das eigene Auftreten beeinflussen. Unterstützend dazu eignen sich Seminare, die gezielt auf die Wirkung von Sprache und Körperhaltung eingehen. Grundlage dieser Seminare ist zumeist das Werk von Adolph Freiherr Knigge und dessen Aussagen hinsichtlich des Gelingens des menschlichen Miteinanders. Der Business Knigge überträgt die Grundlagen in erster Linie auf die Anwendung im Beruf und betont die Punkte, die den beruflichen Werdegang unterstützen. Die Veranstaltungen über den Business Knigge sollen den Teilnehmern einen Leitfaden an die Hand geben, der deutlich macht, welches Verhalten der Gegenüber als positiv und welches er als negativ auffasst. Dabei stehen vor allem die Regeln im Gespräch im Vordergrund: wer spricht wen an, welche Anredeform wird benutzt und ähnliches. Darüber hinaus wird jedoch auch auf nonverbales Verhalten eingegangen und die Fragen, welcher Körperabstand als zu eng und welcher als zu distanziert wahrgenommen wird, wie lange ein guter Händedruck dauert und noch Diverses mehr.

Sicherlich kann auch eine Teilnahme an einem Business Knigge Seminar nicht von heute auf morgen Erfolg und Ansehen garantieren, doch sie zeigt Anhaltspunkte auf, die allein durch das Bewusstwerden eine Änderung hervorrufen können. Durch tägliche Selbstkontrolle kann sich das Auftreten daraufhin enorm verbessern!

jetzt kommentieren? 18. September 2008

Knigge für Berufstätige

Gutes Benehmen ist heute mehr denn je der Schlüssel zum Erfolg. Wer sich im Berufsleben Ansehen und gute Aufstiegschancen erarbeiten möchte, muss ein tadelloses Auftreten mitbringen. Dieses setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Wichtig ist das äußere Erscheinungsbild, dies ist gleichsam das Aushängeschild des Menschen. Die Kleidung sollte gepflegt und immer dem Anlass angemessen ausfallen. Vor allem dann, wenn der Beruf den Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern mit sich bringt, ist dies unbedingt erforderlich. An reinen Bürotagen kann schon mal ein legeres Outfit mit Jeans und einem einfachen Oberhemd getragen werden, für Meetings und andere offizielle Anlässe ist jedoch meist ein Anzug Pflicht. Darüber hinaus muss der aufstrebende Mensch sich auch „verkaufen” können, sich also so verhalten, dass ihm ein anspruchsvoller Posten zugetraut wird. Welche Verhaltensmuster förderlich sind, kann dem Knigge entnommen werden. Adolph Freiherr Knigge hat bereits vor guten 250 Jahren festgehalten, mit welchem Auftreten man sich die Zuneigung anderer sichern kann. Dabei spielen die Gestik und der Ausdruck in der Kommunikation nahezu gleichwertige Rollen. Nicht selten sagt der Körper eines Redenden etwas anderes als seine Worte. Dies schafft Verwirrung beim Gegenüber und sollte vermieden werden. Es ist daher nahezu unabdingbar, dass die eigene Körpersprache überprüft wird. Eine gute Methode, selber herauszufinden, wie eine Geste auf andere wirkt, ist sie vor dem Spiegel auszuprobieren, oder aber man fragt einen Freund um Hilfe. Da die Bewegungen während eines Gesprächs völlig unbewusst ablaufen, ist es umso wichtiger, diese aktiv wahrzunehmen, nur so können sie  beeinflusst werden. Nicht selten ist die Körpersprache wichtiger als das Ausgedrückte selbst. Wer einen Fremden - im Beruf könnten dies Kunden oder neue potentielle Geschäftspartner sein- mit freundlichen Gesten willkommen heißt, vermittelt diesem viel mehr Freundlichkeit als es eine höfliche Floskel mit steifer Haltung könnte.

Wer sich seines eigenen Verhaltens unsicher ist, kann auch ein Seminar zu dem entsprechenden Thema besuchen. Seminare frei nach den Verhaltensmaßgaben Von Adolph Freiherr Knigge finden in nahezu jeder größeren Stadt statt. Rechtzeitiges buchen ist hier unbedingt nötig, da diese Schulungen schnell ausgebucht sind. Gutes Benehmen, und damit auch der Knigge, sind heute gefragt wie nie.

jetzt kommentieren? 18. September 2008