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Wie verhält man sich auf dem ersten Date?

Wer kennt das nicht? Die Aufgeregtheit, die Nervosität, die Unruhe vor dem ersten Date! Man will, das alles perfekt läuft, man möchte, das der bzw. die Angehimmelte

eine(n) von der besten Seite sieht. Gleichzeitig ist man unsicher. Wie soll ich mich verhalten, was ist richtig, was ist erlaubt, was nicht, was ist gentleman-, was ladylike, und was überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks?

Nun, dass ein Date so läuf, wie beabsichtigt, dass man seinen Gegenüben in seinen Liebeskokon einwickeln kann, dafür gibt es keine Garantie. Die Liebe ist unergründlich, sie ist „fest wie ein Berg, und doch so vergänglich wie ein leichtes Flötenspiel”, wie ein berühmter chinesischer Philosoph einst sagte.

Aber auch wenn es keine Regeln dafür gibt, wie man den anderen für sich einnimmt: Regeln, wie sich der Gentleman bzw. die Lady auf dem ersten Date verhalten sollte, die gibt es schon. Und wenn man sie einhält, dann hat man zumindest die Gewissheit, das man sich formvollendet verhalten hat - ob man sein Liebesnetz nun erfolgreich ausgeworfen hat oder nicht.

Die wichtigste Regel lautet weiterhin, Emanzipation hin oder her, dass der Herr zahlt. Besteht eine Dame darauf, ihre oder sogar beide Rechnungen zu begleichen, dann mag das großzügig sein, stilvoll ist es nicht.

Überhaupt sollte die Dame niemals Kosten für den Herrn auf sich nehmen, das heißt, ihm ein Geschenk mitbringen. Das ist allein dem Gentleman vorbehalten; er darf Blumen, Pralinés oder eine sonstige kleine Aufmerksamkeit überreichen - sie darf es nicht!

Ganz wichtig: Ein Date findet immer zu zweit statt. Immer mehr junge Menschen, vor allem die weiblichen Geschlechts, bringen eine Freundin mit. Merke: Das geht nicht. Das gibt dem Herrn das Gefühl, er müsste von der besten Freundin durchleuchtet werden, nach dem Motto, „was hältst Du von ihm?”.

Und schließlich, ganz wichtig: Die Frage, ob man das Date zu Hause fortsetzen wolle, ist tabu. Absolut tabu. Wer die Frage stellt, den sollte Herr Knigge mit der Reitpeitsche züchtigen!

jetzt kommentieren? 06. Juli 2009

Der Date-Knigge

Das erste Date ist für beide Beteiligten sehr aufregend. Viele kleine Entscheidungen sind für ein gelungenes Treffen nötig. Allein die Festlegung der Rahmenbedingungen wie des Ortes, an dem das Date stattfinden soll, benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, damit beide sich auf den Abend freuen können. Mit dem ersten Treffen sind zudem oft Erwartungen verbunden, die im Idealfall erfüllt werden können. Etwas Mühe und vor allem die Einhaltung ungeschriebener Regeln gehören jedoch in jedem Fall dazu.

Meist findet das Date in einem gemeinsam gewählten Restaurant statt. Die Wahl der Speisen und des passenden Getränks darf jeder für sich selbst treffen, der Herr bestellt inzwischen nicht mehr für die Dame mit. Auch wenn in diesem Teil die Emanzipation Einzug gehalten hat: ihr die Tür aufhalten, aus und in den Mantel helfen und den Stuhl zurecht rücken gehört noch immer zum guten Ton. Gerade bei diesem ersten Treffen sollten die Regeln der Kommunikation eingehalten werden. Den Gegenüber ausreden lassen und auf das Gesagte eingehen werden mindestens erwartet- auch bei Ausführungen, die einen nicht besonders ansprechen. Dadurch zeigt man, dass man an dem Anderen interessiert ist und Anteil nimmt. Einige Themen sollten dabei in jedem Fall umgangen werden. Dazu gehören Krankheiten, Religion, Politik und vor allem Details über abgelegte Partner. Dabei sollte das Gespräch keineswegs belanglos sein- Hobbys, Reisen, Bücher und andere unproblematische Themen bieten Stoff genug für angeregte Unterhaltungen.

In deutschen Restaurants darf inzwischen nicht mehr geraucht werden. Wer gerne rauchen möchte, muss dafür vor die Tür oder in einen separaten Raum gehen- denkbar ungünstig für das erste Date. Wenn der Drang nach der Zigarette dennoch zu groß wird, sollte rein formell die Erlaubnis des Anderen eingeholt werden. Besser ist jedoch, das Rauchen für die Dauer des Treffens zu unterlassen. Alkohol dagegen darf durchaus genossen werden- allerdings in Maßen. Zuviel zu trinken wird sicherlich einen negativen Eindruck hinterlassen, ein zweites Treffen rückt dadurch nicht selten in weite Ferne.

Wer zudem noch sein Handy ausstellt oder gleich zu Hause lässt, schafft die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Abend.

jetzt kommentieren? 21. November 2008