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Erfolgsfaktor Knigge!

Gerade jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise stehen Knigge-Kurse hoch im Kurs. Denn neben der fachlichen Kompetenz dürfen gute Umgangsformen und ein souveränes Auftreten im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag nicht unterschätzt werden. Die besten Aussichten auf Erfolg haben diejenigen, die sich durch Stilsicherheit und gutes Benehmen von anderen abheben und positiv hervorstechen. Daher gilt: Knigge ist Differenzierungs- und Erfolgsstrategie!

Aventius Consulting setzt sich kontrovers mit den neuen Entwicklungen, Ideen und Fragestellungen solcher zeitgemäßer Umgangsformen auseinander. Es hat es sich zum Ziel gesetzt, allen, die gesellschaftlich und beruflich mehr erreichen wollen den nötigen Feinschliff für einen souveränen Auftritt auf dem beruflichen und gesellschaftlichen Parkett zu verschaffen: Neben den „traditionellen” Business-, Gesellschafts- und Kinder-Kniggekursen umfasst das vielfältige Angebot der Aventius-Consulting u.a. Seminare zu Rhetorik und Kommunikation, zu Selbst-, Ziel- und Zeitmanagement sowie zu Verkaufsstrategien. Gezielt eingesetzte Verhaltensnormen und -formen werden hier von renommierten Coaching-Trainern nach dem Prinzip Learnig-by-doing auf strukturierte Art dargestellt.

Die Seminare werden für alle, die durch Stil und Takt ihre Persönlichkeit abrunden und beruflich wie gesellschaftlich erfolgreich sein wollen, sehr vielversprechend sein.

jetzt kommentieren? 23. Juli 2009

Als Zuschauer bei einem American Football Spiel

Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nie von American Football gehört hätte, jene - für Deutsche in der Regel völlig unverständliche - Mischung aus Fußball und Rugby, die in den USA so beliebt ist wie keine zweite Sportart und jedes Wochenende Millionen in die Stadien lockt und Abermillionen vor den Bildschirm. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine Reihe von Ligen und Vereinen, und wer Lust hat, sich ein Spiel anzuschauen, braucht in der Regel nicht allzu weit zu fahren, irgendwo in der Nähe seines Heimatortes wird es schon einen Footballclub geben.

Für eins braucht man sich nicht zu schämen: Wenn man nur wenig oder sogar gar nichts von der Materie versteht. So geht es nämlich vielen Zuschauern, um nicht zu sagen: Den Allermeisten. Es ist daher überhaupt kein Problem, sich als absoluter Laie zu outen und sich erst einmal die Spielregeln erklären zu lassen. Die Footballfans und Vereinsoffiziellen sind in aller Regel nur allzu gerne bereit, Neulinge in ihr Spiel einzuführen.

Eine Sache wird allerdings nicht so gerne gesehen: Wenn Zuschauer meinen, sie müssten sich echauffieren und über das Spiel lustig machen. Wer meint, das tun zu müssen, sollte sich alleine ein Spiel zuhause im Fernsehen anschauen, aber nicht ins Stadion gehen. Tatsache ist: Die meisten, die sich betont negativ äußern, versuchen nur, damit ihre Inkompetenz und Unsicherheit zu vertuschen, ihre Unsicherheit dahingehend, dass sie das Spiel nicht verstehen, während die Zuschauer um sie herum vor Begeisterung jubeln und Abermillionen von Amerikanern jedes Wochenende jede Begegnung bis ins kleinste Detail auseinander pflücken und analysieren.

Und noch etwas sollte man bzw. frau nicht tun: Sich über die Cheerleader aufregen. Die gehören nun mal zu einem American Footballspiel dazu, so wie Bratwurst und Bier zu einem Fußballspiel in Deutschland. Wenn man als überzeugte Feministin die Cheerleader Performances nicht mag, dann sollte man dem Football besser fern bleiben.

jetzt kommentieren? 15. Juli 2009

So verhält man sich in den USA am Arbeitsplatz

Die meisten Deutschen können zurecht behaupten, sie wüssten, wie man sich hierzulande am Arbeitsplatz verhält.  Was die meisten Deutschen nicht von sich behaupten können, ist, dass sie allzu viel über die USA wüssten. Das denken sie zwar, schließlich gucken sie regelmäßig amerikanische TV-Serien und Spielfilme, aber was dort gezeigt wird, hat in der Regel mit der Lebenswirklichkeit der meisten US-Bürger herzlich wenig zu tun. Tatsache ist, dass das Wissen über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hierzulande häufig nur schwach und rudimentär ausgeprägt ist; und wenn es ums richtige Verhalten am amerikanischen Arbeitsplatz geht, dann ist das Wissen häufig gleich Null.

Genau wie in Deutschland prallen auch in Amerika Extreme aufeinander. Die Deutschen sind für ihre Autoritätsgläubigkeit bekannt; gleichzeitig gibt es eine Menge Gesetze, die den Arbeitnehmer schützen. In den USA ist es umgekehrt; der Autoritätsglaube der Amerikaner hält sich in Grenzen, gleichzeitig jedoch wird das Prinzip der Vertragsfreiheit hochgehalten, das heißt, was auch immer der Arbeitnehmer unterschreibt, ist gültig (wobei es dafür natürlich Ausnahmen gibt, aber Fakt ist, dass man als Arbeitnehmer in den USA mehr Rechte abtreten kann, als das in Deutschland der Fall ist). Man muss sich daher damit abfinden, dass der amerikanische Arbeitsvertrag stärker ins Privatleben eingreift als der deutsche (einem beispielsweise das Rauchen verbietet, und zwar sogar in seiner Freizeit).

Was die Kleidung anbelangt, sind die Amerikaner wie zum Beispiel der leider bereits verstorbene Bob Ross lässiger als wir, können aber auch extrem formell sein. Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich; am besten ist, wenn man das auf der Stelle beim Einstellungsgespräch klärt.

Ganz lässig und unkompliziert gehen die Amerikaner mit der Anrede um. Da heißt es nicht „Mrs. Miller” oder „Mr. Vice President”, sondern „Linda” oder „Bob”. Man darf sich also niemals auf den Schlips getreten fühlen, wenn man mit dem Vornamen angeredet wird, auch wenn man bedeutend älter als sein Gegenüber ist.

jetzt kommentieren? 13. Juli 2009

Als Austauschschüler in den USA: Ein paar Verhaltenstipps

Immer mehr Jugendliche verbringen ein Jahr als Austauschschüler in den USA. Die Erfahrungen, die man in solch einem Jahr macht, sind nicht mit Gold aufzuwiegen. Dazu kommen die Freundschaften, die oft ein Leben lang halten, sowie die extrem verbesserten Englischkenntnisse.

Was viele junge Menschen nicht bedenken, ist jedoch die Tatsache, dass sie sich als Gast in den Vereinigten Staaten aufhalten, dass sie Gast bei ihrer Familie sind. Und als Gast habe ich mich gewissen Gepflogenheiten anzupassen. Oftmals wird den Amerikanern vorgeworfen, sie seien nicht tolerant. Auf deutsche Austauschschüler trifft dies - leider - auch nur allzu oft zu.

Ganz wichtig ist es, die Eigenheiten der Familienmitglieder zu akzeptieren, schließlich hat die eigene Familie bzw. hat man selber auch welche. Hilfreich dabei ist es, sich vorzustellen, ein amerikanischer Jugendlicher käme in die eigene Familie - ob der nicht auch mal sagen würde, „boy, those guys are strange”?

Was man auf keinen Fall machen sollte, ist, sich über die - in den Augen vieler Deutscher - übertriebene Religiosität der Amerikaner aufregen. Zum einen ist tiefe Religiosität Teil der amerikanischen Kultur, Teil der amerikanischen Geschichte, zum anderen ist Religion ein Thema, über das zu diskutieren immer heikel ist - da ist es am besten, man hält sich zurück und gibt sich tolerant.

Ganz beliebt bei Deutschen, vor allen bei jüngeren, ist es, sich über die imperialistische Politik der Amerikaner zu echauffieren. Besonders in den Zeiten, als George W. Bush Präsident war, wurde den Amerikanern die „falsche und fehlgeleitete” Politik ihrer Regierung um die Ohren gehauen. Jetzt stelle man sich einmal vor, ein amerikanischer Jugendlicher käme nach Deutschland und würde herumerzählen, was eine schreckliche Politik die Deutschen in Afghanistan betreiben würden und was für ein böser und hinterhältiger Mensch Angela Merkel doch sei. Ob man darüber froh wäre? Eine Antwort erübrigt sich.

jetzt kommentieren? 07. Juli 2009

Auch für Taxigäste gelten Benimmregeln

Was macht man, wenn man abends ein wenig zu tief ins Glas geschaut hat und möglichst schnell ins Bett muss? Genau, ein Taxi rufen. Oder wenn die schönste Zeit des Jahres, sprich der Urlaub, da ist, und man morgens zum Flieger muss, der einen an diesen herrlichen, sonnigen Ort bringt, wo man sich so herrlich erholen kann? Richtig, genau das Gleiche macht man, man ruft den Herrn in seinem weißen Mercedes, der einen in Windeseile von zu Hause zum Terminal bringt.

So weit, so gut.

Tatsache ist jedoch, dass viele Menschen das Gefühl haben, sie könnten sich im Taxi benehmen, wie sie wollten. Nach dem Motto: Der Gast ist König. Schließlich ist das Taxigewerbe ein hart umkämpftes. Und der Fahrer will doch, dass man ihn noch mal anruft, ihn namentlich bei der Zentrale verlangt. Da muss er eben auch was für tun, bzw. sich auch was gefallen lassen …

Wer so denkt, ist ein ungezogener Lümmel, ohne Anstand, ohne Manieren. Punkt. Mehr braucht dazu nicht gesagt zu werden.

Genau wie in anderen Lebensbereichen auch, hat man sich als Gast in einem Taxi an gewisse Anstandsregeln zu halten. Da wäre zum einen die Akzeptanz der Tatsache, dass der Fahrer viele Stunden am Tag hinter dem Steuer zubringt und demzufolge den ganzen lieben langen Tag mit den verschiedensten Menschen zu tun hat und es anstrengend für ihn ist, sich mit jedem von ihnen zu unterhalten. Möchte er reden: Okay. Möchte er es nicht: Dann sollte man das akzeptieren.

Eine Selbstverständlichkeit ist es natürlich, das „Bitte nicht Rauchen”-Schild zu beachten. Ein paar Minuten lang wird man es wohl ohne Glimmstengel aushalten können. Auch Essen und Trinken sollte man unterlassen, aus Rücksicht auf den Fahrer (Reinigung!) und auf nachfolgende Fahrgäste.

Und noch etwas ist ganz wichtig: Das Trinkgeld. Es sollte selbstverständlich sein, dem Fahrer einen kleinen Obolus zu gewähren.

jetzt kommentieren? 06. Juli 2009

Benimm Kurse im Fernsehen

Die Branche mit dem guten Benehmen boomt wie seit Jahren nicht mehr. Egal wo man hinschaut, überall wird über Tischkultur und gute Manieren gesprochen. Man hat die Möglichkeit im Internet seine vorhandenen Manieren durch einen Benimm Test feststellen zu lassen. Auch kann man im Internet viele Anbieter von Benimm Kursen finden. Meist finden solche Benimm Kurse in größeren Städten oder sehr guten Hotels statt. Zu diesen Kursen muss man sich einfach anmelden und dann werden die Standards des guten Benehmens an einem Tag oder in einer Wochenendveranstaltung beigebracht.

Auch im Fernsehen kann man immer mehr feststellen, dass das gute Benehmen ein neuer Trend geworden ist. Verschiedene Privatsender strahlen Doku - Soaps aus, in denen den Teilnehmern die richtige Stiletikette verleiht wird. Meist werden dafür Menschen gecastet, die nicht mal in der Lage sind mit geschlossenem Mund zu essen. Durch professionelle Coaches wird das richtige Benehmen beigebracht. In diesen Sendungen gehören aber nicht nur das richtige Benehmen bei Tisch zum guten Benehmen, sondern auch die richtige Körperhaltung, das richtige Artikulieren und auch die passende Kleiderzusammenstellung. Diese Sendungen dienen den Zuschauern nicht nur zur Unterhaltung, sondern man könnte sie im weitesten Sinne auch schon als Benimm Kurse bezeichnen. Schließlich lernen die Zuschauer auch durch das Zuschauen, was sich gehört und was nicht.

Es lässt sich natürlich auch nicht abstreiten, dass das erste Präsentieren der noch nicht richtig „geformten“ Teilnehmer der Sendungen bei den Zuschauern zu lautem Lachen führen kann. Man könnte sogar sagen, dass die schlechten Verhaltensweisen der Teilnehmer erstmal so richtig vorgeführt werden. Allerdings hat man so Benimm Kurse nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Millionen Zuschauer vor dem Fernsehen.

Somit dienen solche Doku – Soaps auch der Weitergabe von guten Manieren und allem was dazu gehört. Vielleicht werden die Sendungen so erfolgreich sein, dass die Zahl der Menschen mit schlechten Manieren in der nächsten Zeit deutlich zurückgeht. Wünschenswert wäre es.

jetzt kommentieren? 05. Juli 2009

So verhält man sich als Passagier auf einem Frachtschiff

Kreuzfahrtreisen werden immer beliebter. Was früher den Reichen und Mächtigen dieser Welt vorbehalten war, ist heutzutage auch für Otto Normalbürger ein erschwingliches Vergnügen. Dass man auf Kreuzfahrtschiffen ein bestimmtes Maß an Etikette einhalten muss, ist dabei jedem Reisenden klar. Für einige ist das lästige, aber unumgängliche Pflicht, andere genießen es geradezu und schwelgen in Vornehmheit und Eleganz.

Es gibt aber auch Menschen, die zwar gerne eine Schiffsreise unternehmen möchten, die mit einer Kreuzfahrt jedoch nur wenig anfangen können - nicht zuletzt, weil sie die Etikette nicht mögen. Für solche Leute bietet sich die Reise auf einem Frachter an - den Prunk und den Glanz eines Kreuzfahrtschiffes findet man hier nicht, dafür aber realistisches Seemannsleben pur.

Auf einem Handelsschiff geht es natürlich weniger förmlich zu als auf einem Kreuzfahrer, schließlich fährt das Schiff nicht zum Vergnügen seiner Passagiere übers Meer. Eins aber steht fest: Auch als Passagier auf einem solchen Schiff hat man sich an bestimmte Regeln zu halten, schließlich verbringt die Besatzung eine lange Zeit auf ihrem Kahn, ohne zwischendurch nach Hause zu kommen, als Mitfahrer befindet man sich also für eine geraume Zeit gleichzeitig am Arbeitsplatz und am Wohnort der Crew.

Ganz wichtig ist es, die Leute nicht bei der Arbeit zu stören. Kapitän und Besatzung lassen einen nur zu gerne zuschauen - wenn es jedoch mal nicht geht, sollte man dies ohne Murren akzeptieren.

Der Komfort an Bord moderner Schiffe ist hoch, ein Luxusschiff ist so ein Handelsschiff jedoch nicht. Das muss einem vor Antritt der Reise klar werden - nichts ist nervenaufreibender als ein ewig meckernder und sich beschwerender Passagier.

Alkohol ist okay - sich betrinken ist ein absolutes Tabu. Aus Sicherheitsgründen, und weil man sich ein Recht herausnehmen würde, das die Mitglieder der Besatzung nicht haben.

Und schließlich sollte man niemals mit seinem Geld prahlen. Die ausländischen Seeleute verdienen häufig nicht mehr als tausend Dollar im Monat; es gehört sich nicht, ihnen den eigenen - relativen - Reichtum unter die Nase zu reiben.

jetzt kommentieren? 02. Juli 2009

Trampen: Wer diese Regeln beachtet, wird ungeheuer viel Spaß haben

Es ist wirklich schade: Die Zeiten, in denen man an vor jeder Autobahnabfahrt, vor jeder Ausfallstraße junge Menschen mit abgewinkeltem Daumen am Straßenrand stehen sah, gehören der Vergangenheit an. Trampen: Früher war es absolut in, gehörte bei vielen jungen Leuten geradezu zum guten Ton. Aber heute, in Zeiten in denen fast jeder ein eigenes Auto hat, gibt es kaum noch Leute, die sich trampenderweise von A nach B bewegen. Das ist, wie gesagt, schade, denn Trampen macht Spaß, spart Geld, und man lernt eine Menge interessanter Leute kennen. Also, nichts wie raus und an die Straße, das nächste Auto, das nächste Abenteuer warten schon.

Eins ist klar: Wenn man mit völlig fremden Menschen eine längere Zeit auf engem Raum zusammen ist, muss man sich an gewisse Regeln halten. Die wichtigste ist gegenseitige Rücksichtsnahme. Das heißt zum einen, dass - weil der Fahrer dem Tramper einen Gefallen tut und nicht umgekehrt - er derjenige ist, der die Regeln festsetzt. Er bestimmt, wann Rast gemacht wird, ob in seinem Auto gegessen oder geraucht werden darf, was im Radio gespielt wird und ob er sich unterhalten möchte oder nicht. Mit anderen Worten: Der Fahrer ist der Boss, so wie einem Flugzeug der Pilot oder auf einem Schiff der Kapitän.

Andererseits ist es auch nicht so, dass der Fahrer machen kann, was er will, nach dem Motto, dies ist mein Fahrzeug, hier bestimme ich. Wer meint, wie ein Berserker oder gar betrunken fahren zu müssen, sollte keinen Anhalter mitnehmen. Das gleiche gilt für jemanden, der während des Fahrens nicht auf ohrenbetäubende Heavy Metal Musik oder seine superstarken Havanna-Zigarren verzichten mag. Und eins sollten sowohl Fahrer als auch Tramper beachten: Substanzen, die gegen das Gesetz verstoßen, sind absolut tabu.

Wer sich an diese Regeln hält, der wird - ob als Fahrer oder als Anhalter - eine Menge Spaß haben.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2009

Benimmregeln fürs Fitnessstudio

Es gibt einen Lebensbereich, für den der Freiherr von Knigge beim besten Willen noch keine Benimmregeln aufstellen konnte, weil er lange vor der Zeit lebte, bevor dieser Bereich Teil des Lebens vieler Menschen wurde: Das Fitnessstudio. Gerade deshalb ist es an der Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie man sich dort angemessen verhält. Tatsache ist nämlich, dass sich in einem solchen Studio viele Situationen ergeben, die einer gewissen Pikanterie nicht entbehren.

Da wäre zum Beispiel das Training selbst. Bis zu welchem Grad ist es gestattet, beim Stemmen von Gewichten seine körperliche Anstrengung mit lautem Stöhnen und sogar Schreien zu verbinden?

Nun, das kommt immer darauf an, in was für einem Studio man sich befindet. Ist es eins, in dem in erster Linie Fitness betrieben wird, sollte man vermeiden, seine Anstrengungen mit zu viel Lärm zu begleiten. Ist es jedoch eins, dass sich an eine Klientel wendet, die vor allem daran interessiert ist, Muskeln aufzubauen und ernsthaftes Bodybuilding zu betreiben, darf man schon mal stöhnen oder schreien, wenn das bei der Bewältigung von schweren Gewichten hilft.

Kleidungsmäßig sollte man sich stets daran orientieren, was die anderen Benutzer des Studios tragen. Wichtig ist natürlich, stets nur frisch gewaschene Kleidung anzuhaben. Achtgeben sollte man auch darauf, immer Strümpfe anzuziehen sowie am besten dünne, aber feste Turnschuhe.

Ob man die Angestellten des Studios sietzt oder duzt, hängt von der jeweiligen Alterskonstellation ab. Beträgt der Altersunterschied zwischen Angestelltem und Kunden mehr als 10 Jahre, empfiehlt sich auf jeden Fall das „Sie“, vor allem wenn man als Herr mit einer Angestellten spricht.

Schwierig ist es, wenn man im Studio einen Vorgesetzten trifft. Das „Sie“ sollte man selbstverständlich unter allen Umständen beibehalten. Weiterhin empfiehlt es sich, seine Trainingszeiten so zu legen, dass sie nicht gleichzeitig mit denen des Vorgesetzten stattfinden. Das erspart beiden Seiten eventuelle peinliche Situationen.

 

 

jetzt kommentieren? 23. Juni 2009

Vom richtigen Umgang mit Journalisten

Es gibt ein Thema, über das sich der Freiherr von Knigge bestimmt noch keine Gedanken gemacht hat, über die sich aber auch in Ratgebern, die in der heutigen Zeit verfasst wurden, kein Wort finden lässt. Von welchem Thema die Sprache ist? Vom richtigen Umgang mit Journalisten oder Fotografen.

Tatsache ist: Wir leben in einer Mediengesellschaft. Und wenn auch nicht jedem Normalbürger andauernd ein Mikro unter die Nase gehalten wird, so ist die Chance, von einem Journalisten oder Reporter befragt zu werden, so gering auch wieder nicht. Verschiedenste Szenarien sind da vorstellbar: Man soll eine oder auch ein paar Fragen anlässlich einer Umfrage beantworten, man ist Zeuge eines Ereignisses (zum Beispiel eines Unfalls) geworden, oder man wird in seiner Eigenschaft als Fan eines Fußballvereins, Mitarbeiter eines in die Krise gekommenen Unternehmens, Teilnehmer eines Bürgerbegehrens, etc. gefragt. Oder man soll von einem Fotograf Köln ins rechte Licht gerückt werden.

Was sind die Regeln, an die man sich beim Umgang mit Journalisten halten sollte?

Prinzipiell gilt: Höflich bleiben. Journalisten, aber natürlich auch der Fotograf Köln sind auch nur Menschen, die darüber hinaus die wichtige Aufgabe als „vierte Gewalt“ wahrnehmen, das heißt, sie decken Skandale auf, nehmen eine Art Wächterfunktion ein und schauen den Herrschenden auf die Finger. Wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit ist, Stellung zu nehmen, sollte man dies dem Journalisten höflich, aber bestimmt, deutlich machen. Merke: Auskunft geben muss man nicht, kein Medienvertreter kann einen zu einer Aussage zwingen.

Woran man sich unter allen Umständen halten sollte, ist die Wahrheit. Auf keinen Fall seine eigene Rolle bei einem Ereignis aufbauschen, auf keinen Fall etwas hinzuerfinden, um sich wichtig zu machen oder toll dazustehen.

Wichtig ist auch, dass man den Journalisten oder den Fotograf Köln als Fachmann anerkennt. Er weiß, wie er eine Geschichte zu schreiben und aufzubauen hat. Genauso wenig, wie man dem Arzt erklären würde, wie er das gebrochene Bein zu schienen hat, sollte man dem Journalisten erklären, wie er seine Story schreiben muss.

Wem diese Tipps nicht ausreichen, der kann sich natürlich auch für einen Rhetorik Kurs entscheiden. Diese werden in nahezu jeder Stadt angeboten.

jetzt kommentieren? 23. Juni 2009

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