Knigge ist wieder “in”

In den Zeitschriften lassen sich inzwischen immer häufiger Artikel finden, in denen es darum geht, wie wichtig gute Umgangsformen sind. Ob im Berufsleben oder auf dem privaten Parkett: gute Benimmregeln sind wichtig und helfen dabei aufzufallen. Mit dem entsprechenden Benehmen gelingt meist eine Abgrenzung von anderen Menschen, die durchaus positiv wahrgenommen wird. Es verwundert folglich nicht, dass Knigge Kurse, Business Knigge Coachings zu einem immer wichtigeren Thema für alle diejenigen werden, die an ihren Umgangsformen feilen wollen. Dabei wird in den meisten Fällen ein spezieller Kurs zu diesen Themen besucht. In den Seminaren, die grundsätzlich nur aus wenigen Teilnehmern bestehen, könnten die Interessenten alsbald lernen, worauf es beim Benehmen auch wirklich ankommt. Hierbei helfen Experten, die auf eine jahrelange Erfahrung im Bereich Coaching zurückblicken können. Besonders gefragt ist auch ein Rhetorik Seminar. Denn die freie Rede sowie Vorträge aller Art sind unlängst zu einem festen Bestandteil des täglichen Arbeitsgeschehens geworden. Neben den Benimmregeln, die heutzutage augenscheinlich wieder gerne verinnerlicht werden, gibt es auch hierbei einen starken Trend nach oben.

jetzt kommentieren? 07. November 2012

Höflichkeit im Kreise der Gemeinschaft

Menschen orientieren sich natürlich an ihren Mitmenschen. Das dies auch bezüglich der Höflichkeit möglich ist, zeigt ein aktueller Bericht vom Donaukurier. So leben in der Stadt Grafenau die höflichsten Menschen in ganz Deutschland. Diesen Titel verdankt die Stadt der Deutschen Knigge-Gesellschaft. Es ist erfreulich, dass es immer noch Gegenden gibt, in denen Tischmanieren und sonstige Benimmregeln groß geschrieben werden. Dies sollte vielen Menschen als wertvolles Beispiel dienen. Denn nicht nur im Privatleben können gute Umgangsformen zu einem schöneren Miteinander verhelfen. Besonders im Berufsleben zeichnet sich der ein oder andere Bewerber durch ein stilsicheres und dennoch bestimmtes Auftreten aus. Ein gutes Benehmen wird häufig auch an eine gute Schulbildung oder ein gutes Elternhaus geknüpft. Und so verwundert es nicht, dass immer mehr Menschen an ihren Umgangsformen arbeiten. Wem dies alleine nicht gelingt, der kann sich natürlich bei einem Knigge Kurs wertvolle Tipps und Tricks abschauen. Wer sich für nähere Informationen zu diesem Thema interessiert, der sollte auch den Artikel über die wohl höflichste Stadt Deutschland lesen.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2012

Kinder Knigge Kurse



Ratgeber gibt es für nahezu jeden Lebensbereich und für jede Altersgruppe. Viele davon sprechen in erster Linie Kinder an, welche die ungeschriebenen Regeln des Zusammenlebens mit anderen Menschen erst noch lernen müssen. Anders als Benimm-Ratgeber für Erwachsene stellen die Kinder Knigge Kurse für Kinder nicht einfach Regeln auf und erläutern diese, sondern verpacken die Aussage in einer kleinen Geschichte, die den Kindern das korrekte Verhalten auf interessante Weise nahe bringen soll. Viele Bücher im Bereich Kinder Knigge Kurse beschäftigen sich mit grundlegenden Verhaltensweisen, wie dem Teilen, der Hilfsbereitschaft, dem Lügen oder auch ganz speziell mit richtigen Tischmanieren oder dem Zuhören in der Schule. Die Bücher sind der Aufmerksamkeitsspanne von Kindern angepasst und beschränken sich auf eine kurze Auseinandersetzung mit dem Thema. Darüber hinaus sind die Bücher über Kinder Knigge Kurse reich bebildert, damit den Kindern anhand der Zeichnung verdeutlicht werden kann, wie die Figuren in der Geschichte sich verhalten.

Um den Inhalt des Buches auch auf das wirkliche Leben zu übertragen und damit bei den Kindern einen Lerneffekt hervorzurufen, sollten die Eltern sich immer mal wieder auf darauf beziehen und das Kind auffordern, etwas doch so zu tun, wie es das Mädchen oder der Junge aus der Geschichte getan hat. Da vor allem sehr kleine Kinder nicht abstrahieren können, brauchen sie für die Kinder Knigge Kurse den Anreiz durch die Eltern, um den Inhalt aus dem Benimm-Ratgeber umsetzen zu können.

Kinder Knigge für Kinder sind demnach anders aufgebaut als die für Erwachsene. Sie wirken oftmals nach außen nicht einmal wie Ratgeber, sondern mehr wie ein normales Kinderbuch. Allein an dem sehr spezifischen Inhalt kann man ein Buch erkennen, aus dem die Kinder etwas lernen sollen. Bei dem Kauf eines solchen Buches sollte das auf jeden Fall bedacht werden, denn das ausschließliche gemeinsame Lesen reicht nicht aus, um eine Änderung des Verhaltens hervorzurufen. Während Erwachsene allein aus der Lektüre eines Ratgebers bereits Gewinn ziehen können, benötigen die Kleinen dabei Hilfe.

jetzt kommentieren? 24. Juli 2012

Benimm-Ratgeber für Tischmanieren



Gutes Benehmen und damit auch eine gute Erziehung sind äußerst wichtig und nicht selten der Maßstab, an dem Menschen gemessen werden. Als gutes Benehmen gilt dabei eine unauffällige und höfliche Präsenz, die nicht unangenehm auffällt und dennoch nicht übersehen wird. Ein sehr wichtiger Aspekt des guten Benehmens sind korrekte Tischmanieren. Nicht selten wird an diesen sogar die komplette Erziehung festgemacht; Kinder mit schlechten Tischmanieren gelten als „unerzogen”. Nun wird das Verhalten am Tisch nicht unbedingt aussagekräftig für das gesamte Benehmen sein, dennoch nimmt die Nahrungsaufnahme eine ganz zentrale Stellung in unserer Kultur ein. Hier können Knigge Kurse sehr hilfreich sein.

Viele Menschen verabreden sich mit Freunden zu einem gemeinsamen Frühstück oder in der Mittagspause in einem Restaurant zum Essen. Und auch im Beruf werden nicht selten Geschäfte während des Abendessens abgeschlossen. Darüber hinaus lädt der Chef seine Mitarbeiter durchaus auch einmal zu einem Geschäftsessen oder einem Betriebsausflug in ein Restaurant ein. Wer hier nicht genau weiß, welches Verhalten angebracht ist und welches nicht, zieht schnell die Blicke auf sich.

Viele Knigge Kurse haben sich deshalb die Aufklärung über die richtigen Tischmanieren zum Ziel gesetzt. Diese sprechen längst nicht mehr in erster Linie Kinder an, die gerade das selbständige Essen lernen, sondern meist Erwachsene, die zwar den reinen Akt des Essens ordentlich beherrschen, jedoch an den Fragen um den Aufenthalt in einem Restaurant herum scheitern. Dabei gehen die Benimm-Ratgeber im Rahmen der Knigge Kurse zwar auch auf die richtige Sitzhaltung ein, vor allem aber auf das korrekte Verhalten der Begleitung gegenüber: wer bestellt den Wein, wie teuer darf das Menü sein, das man auswählt, wer bezahlt am Ende und wie verabschiedet man sich während des Essens auf das stille Örtchen, ohne unangenehm aufzufallen- all das wird in einem der Knigge Kurse erklärt und an Beispielen verdeutlicht. Nach der Lektüre oder einem der bekannten Knigge Kurse kann das glatte Parkett eines Geschäftsessens auch mit hochrangigen Vorgesetzten ganz entspannt betreten werden, da für jede aufkommende Situation das passende Verhalten bekannt ist. Auf diese Weise kann das Essen in vollen Zügen genossen werden.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2012

Leben im Ausland

Viele Menschen zieht es in andere Länder, um dort das Leben zu verbringen und auch beruflich neu anzufangen. Der Sprung in die neue Umgebung ist sehr reizvoll, bringt jedoch oft auch große Schwierigkeiten mit sich. Allein die meist vorhandene Sprachbarriere führt bereits zu Startschwierigkeiten. Dazu kommt, dass in anderen Kulturen auch gänzlich andere Verhaltensregeln gelten als bei uns in Deutschland. Damit der Neuanfang gelingt, sollten sich Auswanderer gut über das gewählte Ziel informieren, auch dann, wenn der Aufenthalt nur wenige Monate dauern soll.

Die benötigten Hinweise, welches Auftreten in anderen Kulturen negativ aufgenommen wird, liefern Benimm-Ratgeber, die sich speziell mit dem Land befassen. Diese gibt es vor allem für Länder, deren soziales Miteinander anders funktioniert als das unsere, also vorwiegend für Japan, China und auch Russland. Die Benimm-Ratgeber geben einerseits Tipps, wie der Auswanderer sich im Idealfall in das neue Umfeld eingliedern sollte und welche Verhaltensregeln unbedingt zu beachten sind. Auf der anderen Seite befassen sich die Bücher jedoch auch mit dem Einstieg in ein neues berufliches Umfeld. Vor allem hier muss das Auftreten sicher sein, denn schnell ist die Chance auf einen neuen Arbeitsplatz vertan. Dies ist der Hauptgrund für ein Scheitern von Auswandererträumen, denn auch in anderen Ländern kann man nur leben, wenn man Arbeit findet, die ein finanzielles Auskommen bietet.

In den Benimm-Ratgebern für ein Leben im Ausland werden meist auch alle nötigen Informationen bezüglich öffentlichen Einrichtungen angesprochen. Vor allem für Familien mit Kindern ist es sehr wichtig, sich mit schulischen Einrichtungen und öffentlichen Vereinen auseinander zu setzen, damit den Kindern der Wechsel in das neue Umfeld so leicht wie möglich fällt und schnell neue Freunde vorhanden sind.

Menschen, die sich auf das Auswandern gut vorbereiten und auch über mögliche negative Aspekte des neuen Landes Bescheid wissen, erhöhen die Chance, sich in die neue Kultur eingliedern zu können enorm. Benimm-Ratgeber bieten einen ersten möglichen Anlaufspunkt für diese Vorbereitung.

jetzt kommentieren? 16. Juli 2012

Gutes Benehmen als Kellner

Wenn man Student ist, dann verfolgen einen sehr viele Vorurteile. Zum Beispiel das man immer bis Nachmittags schlafen würde und nur selten universitäre Verpflichtungen hätte. Man würde als Student nicht machen und nur feiern gehen. Selbst wenn dieses Bild mal der Realität entsprochen hätte, so wäre jetzt doch sehr überholt. Denn dank der Einführungen von Studiengebühren und den steigenden Preisen von Lebensmitteln, kann ein Student es sich kaum leisten in seiner Freizeit nichts zu tun. Also muss man sich neben dem Studium noch einen Job suchen um Geld zu verdienen. Sehr beliebt dabei sind Jobs in der Gastronomie. Fast jeder der mal studiert hat, war Kellner oder Kellnerin. Das ist nicht nur ein Job bei dem man viel Laufen muss, sondern auch ein Job bei dem man immer freundlich sein muss. Sprich man muss wissen wie man sich benimmt. Klar nicht alle können das und das führt dann zu einer Unzufriedenheit bei vielen Gästen. Doch was muss man als Kellner alles wissen? Es fängt an mit der richtigen Kleidung, sprich das Erscheinungsbild muss gut sein. Meist haben die Restaurants oder Cafè eigene Kleidung mit dem Firmenlogo, die man tragen muss. Doch auch sonst muss man gepflegt aussehen. Wer will denn schon sein Essen von Jemand, der total fettige Haare hat und stinkt?  Nun gut in den meisten Fällen wird ein junger Mensch diese Dinge von natur aus tun. Auch muss für solch einen Job das Verhalten gut sein und das kann bei vielen Menschen zu wünschen übrig sein. Wer also Defizite im Lächeln oder freundlich sein hat, sollte sich schnellsten Mal über Benimm Kurse informieren. Im Internet wird man über Benimm Kurse so einiges finden und wer sein Benehmen verbessern muss, sollte sich zu einem Benimm Kurs anmelden. Natürlich werden solche Kurse nicht umsonst angeboten und Studenten sind heut zutage sehr knapp bei Kassen. Aber man muss das anders sehen. Es wird Geld in das Benehmen investiert und wenn ein Benimm Kurs gefruchtet hat, dann schlägt sich das positiv auf das Trinkgeld aus. Und davon lebt wohl jeder Kellner.

jetzt kommentieren? 11. Juli 2012

Der Knigge und das Handy

Gutes Benehmen lässt sich daran messen, dass ein Mensch sich in seiner Umgebung bewegt, ohne andere dabei zu stören oder zu behindern. Die Grundlagen des richtigen Verhaltens sind in einem Buch zusammengefasst, dass als der „Knigge” den meisten Menschen bekannt ist. Eine der wichtigsten Aussagen ist, dass anderen Personen immer Respekt und Achtung entgegengebracht werden sollte. Vor allem im Gespräch sollte man sich möglichst nicht ablenken lassen und dem Gegenüber uneingeschränkte Aufmerksamkeit widmen. Das gestaltet sich in Zeiten der ununterbrochenen Erreichbarkeit sehr schwierig. Nahezu jeder Deutsche besitzt inzwischen ein Handy, welches überall hin mitgenommen wird. Der Besitz eines solchen Geräts verpflichtet geradezu, es auch immer an zu haben und jedes Telefonat entgegen zu nehmen. Schließlich könnte der eine verpasste Anruf einen wichtigen Inhalt haben!

Dabei ist der Gebrauch eines Mobiltelefons keineswegs in jeder Situation angebracht. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld gibt es Zeitpunkte, in denen es unbedingt ausgeschaltet sein sollte, damit man nicht unangenehm auffällt. Ein Geschäftstelefon sollte nach dem Feierabend nicht mehr genutzt werden, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor, der die Erreichbarkeit verlangt. Die kostbaren Momente des Tages, die man nicht auf der Arbeit verbringt, sollten dem Partner und der Familie gehören, ohne dass ständiges Telefonklingeln die Ruhe stört. Auch ein Besuch im Kino oder Theater gebietet ein zumindest lautlos geschaltetes Handy. Wenn ein wichtiger Anruf erwartet wird, kann es auch auf Vibrationsalarm gestellt und am Körper getragen werden. Ein Gespräch ist in jedem Fall dort zu führen, wo keine Besucher dadurch gestört werden. In Anlehnung an die Benimmregeln von Adolph Freiherr Knigge sollte es besser in Kauf genommen werden, dafür vor die Tür zu gehen, als sich den Unmut anderer Personen zuzuziehen. Auch im Restaurant gehört es sich nicht, die anderen Gäste durch einen eingehenden Anruf zu stören.

Darüber hinaus gibt es auch im Beruf einige Ausnahmesituationen, die den Gebrauch eines Handys verbieten. Dazu gehören Besprechungen jeder Art, Geschäftsessen, Termine mit Kunden und Geschäftspartnern und Vorträge. Auch hier sollte auf den Vibrationsalarm zurückgegriffen werden, wenn das Abschalten des Gerätes nicht möglich ist.

Gerade an dem Beispiel der Nutzung von Mobiltelefonen ist ersichtlich, dass die Inhalte des Knigge obwohl sie alt sind noch immer Aktualität besitzen.

jetzt kommentieren? 10. Juli 2012

Das richtige Benehmen im Berufsleben

In keiner anderen Situation im Leben kann ein einziger unbedachter Satz so viel Negatives auslösen wie im Berufsleben. Schnell sind bei einer unhöflichen Äußerung oder einem negativen Verhalten die Chancen auf Gehaltserhöhung oder Beförderung vertan. Gerade der Umgang mit Vorgesetzten ist oft schwierig, da Nähe und Distanz in der Waage gehalten werden müssen. Schnell fasst der Chef bloße Höflichkeit als Aufdringlichkeit auf oder begreift ein Kurzangebundensein aufgrund von Zeitdruck als unhöflich.

Viele Benimm-Ratgeber befassen sich daher mit dem korrekten Verhalten im Berufsalltag. Grundlage ist oftmals der „Knigge”, also das Werk des gleichnamigen Autors mit dem Titel „Über den Umgang mit Menschen”. Darin hat Adolph Freiherr Knigge einige grundsätzliche Maßgaben hinsichtlich des richtigen Verhaltens den Mitmenschen gegenüber aufgestellt, die lediglich darauf zielen, wie ein zufriedenes Miteinander erreicht werden kann. Auch die Benimm-Ratgeber bleiben meist sehr allgemein, sodass die darin angesprochenen Leitpunkte auch im privaten Umfeld noch gut umgesetzt werden können. Zentraler Aspekt ist meist das Auftreten vor Vorgesetzten und Regeln für die Kommunikation mit diesen. Dabei wird vor allem geklärt, wie der Chef korrekt angesprochen wird und wer wen zuerst grüßt, jedoch zeigt der Benimm-Ratgeber auch auf, wie der Umgang miteinander insgesamt im Idealfall aussehen sollte.

Meist findet sich in den Ratgebern auch ein Kapitel über die richtige Berufsbekleidung. Da der erste Eindruck zählt, sollte vor allem das äußere Erscheinungsbild zu der beruflichen Umgebung passen. Das muss nicht immer der Anzug sein. In einem Benimm-Ratgeber wird darauf eingegangen, zu welchem Anlass welche Kleidung getragen werden sollte.

Ein guter Ratgeber für das Auftreten im Berufsleben befasst sich also mit allen Aspekten rund um den beruflichen Alltag und bietet umfassende Antworten auf viele Fragen. Vor allem für Menschen, die beruflich auf Aufstieg hoffen, sind die richtigen Umgangsformen unerlässlich zur Erreichung dieses Ziels, denn das Auftreten einer Person ist nicht selten wichtiger als das fachliche Können und Wissen.

jetzt kommentieren? 09. Juli 2012

Der „Knigge” und sein Autor

Der Begriff „Knigge” ist den meisten Menschen bekannt und oftmals eher zuwider. Dies liegt vor allem an dem leicht verstaubten Image und der Tatsache, dass der „Knigge” als strenges Regelwerk angesehen wird. Jedoch hat Adolph Freiherr Knigge, auf dessen Werk die heutigen Ausgaben beruhen, nicht die Intention gehabt, für verschiedene Situationen Regeln aufzustellen. Vielmehr ging es ihm darum, den Lesern seines Buches „Über den Umgang mit Menschen” zu verdeutlichen, wie einfach ein freundliches Miteinander sein kann, sofern alle Menschen einige grundsätzliche Punkte beachten. Die von ihm genannten Eckpfeiler des Umgang mit anderen Personen beruhen vor allem auf gegenseitiger Achtung und Höflichkeit und darauf, dass Menschen, die anderen zuvorkommend begegnen, selber auch so behandelt werden. Demnach hat das, was wir heute als den „Knigge” bezeichnen, nur entfernt etwas mit dem Werk des Mannes gleich nach dem er benannt ist und den man wohl nur noch von alten Bildern auf einem Keilrahmen kennt.

Vor allem die Verhaltensvorgaben hinsichtlich der Nahrungsaufnahme scheinen vielen Menschen zu steif. Freiherr Knigge hat jedoch bereits damals erkannt, dass ein anständiges Auftreten in der Öffentlichkeit das eigene Ansehen positiv beeinflusst. Da bereits zu seiner Zeit wie auch heute noch viele gesellschaftliche Anlässe mit einem Essen verbunden sind, gilt diese  Feststellung besonders auch für die Manieren bei Tisch. Wer sich hier zu benehmen weiß und auch das richtige Verhalten seiner Tischdame und dem Gastgeber gegenüber aufweist, kann seine eigene gesellschaftliche Stellung untermauern. Nun ist das gesellschaftliche Gefüge in unserer Zeit anders als vor 250 Jahren, dennoch beweisen die Grundsätze Knigges auch heute noch einiges an Aktualität. Vor allem im beruflichen Umfeld kann sich nur beweisen, wer sich in jedem Umfeld angemessen zu bewegen weiß. Der Aufstieg in einem Unternehmen ist längst nicht mehr nur von fachlichem Wissen abhängig, sondern wird auch durch eine angenehme und zuvorkommende Präsenz bedingt. Wer sich das verdeutlicht wird merken, dass in den Aussagen des „Knigge” die Voraussetzungen für die korrekten Umgangsformen niedergeschrieben und dass diese keineswegs überholt sind.

jetzt kommentieren? 08. Juli 2012

Benimm-Kurs für Bewerbungsgespräche

Ein Bewerbungsgespräch ist ausschlaggebend für den Beruf. Wer sich in den wenigen Minuten von seiner besten Seite zeigen kann, hat den Fuß schon fast in der Tür. Der erste Eindruck zählt- für kaum eine Situation gilt dieser Satz so sehr wie für ein Bewerbungsgespräch. Umso wichtiger ist es, darauf so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Viele Bücher sind zu diesem Thema erschienen, die den Ablauf eines Bewerbungsgesprächs skizzieren und dem Kandidaten die wichtigsten Informationen vermitteln möchten. Das erste Kapitel in diesem Benimm-Kurs gilt meist der Kleidung für die Bewerbungssituation. Diese sollte angemessen und vor allem ordentlich und sauber sein. Nicht immer ist ein Anzug Pflicht, auch eine farbliche gedeckte Kombination kann beim potentiellen Arbeitgeber punkten, sofern der Arbeitsplatz, für dessen Besetzung das Gespräch durchgeführt wird, dazu passt. In einer Bank sollte der gediegene Zweiteiler für den Mann Pflicht sein, eine Frau kann auch zu einem knielangen Rock und einer passenden Jacke greifen. Gerade für Jobs, die Individualität und Kreativität fordern, kann die Kleidung aber auch ausgefallener gewählt werden. Der Benimm-Kurs verrät außerdem, welche Accessoires getragen werden dürfen. Wer sich passend kleidet und die Begrüßung hinter sich bringt, ohne an seiner eigenen Nervosität zu scheitern, legt den Grundstein für den weiteren Verlauf des Gesprächs. Meist ist der berufliche Werdegang nicht so interessant, denn dieser geht aus den Unterlagen hervor. Der Arbeitgeber möchte lieber die Person hinter der Bewerbungsmappe kennen lernen um herauszufinden, ob der Kandidat zum Unternehmen passt. Dabei sollte die eigene Persönlichkeit nicht versteckt werden, jedoch wird in einem Benimm-Kurs       für Bewerbungsgespräche deutlich gemacht, dass die Antworten auf Fragen vorher überdacht werden sollten. Einige Aussagen dürfen in einem Gespräch niemals fallen, zum Beispiel negative Äußerungen über alte Arbeitgeber. Diese und weitere Fallen werden im Benimm-Kurs aufgezählt und auch begründet. Somit können diese Bücher eine gute Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch darstellen- und wer sich sicher fühlt, kann sich besser präsentieren.

jetzt kommentieren? 08. Juni 2012

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